Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft bei der Arbeit

Abfall- und Kreislaufwirtschaft

Auf dem Weg von der Abfallwirtschaft zu einer umfassenden Kreislauf- und Sekundärrohstoffwirtschaft schreiten die baden-württembergischen Unternehmen und besonders die heimische Entsorgungs- und Verwertungswirtschaft rasch voran. Die dafür erforderlichen Rahmenplanungen, die Überwachung der Stoffströme und ihre bestmögliche Wiederverwendung – das sind zentrale Fragen unserer Zeit. Denn Rohstoffe und Energie sind knapp und werden immer teurer. In Zukunft werden daher nur noch die Volkswirtschaften konkurrenzfähig sein, die über eine hoch entwickelte Entsorgungs- und Recyclinginfrastruktur verfügen. Daran arbeiten wir im Umweltministerium mit großem Engagement.

Sperrmüllabholung in Stuttgart
  • RESSOURCEN GEWINNEN UND SCHONEN

Kreislaufwirtschaft

Weltweit werden die Ressourcen knapp. Darum gilt es, durch abfallarme Produktion Ressourcen zu schonen sowie Energie und Sekundärrohstoffe aus Abfällen zu gewinnen – etwa Recyclingbaustoffe aus Bauabfällen, Phosphor aus Klärschlamm zurückzugewinnen oder Kunststoffe, Metalle, Glas und Papier aus Siedlungsabfällen.

Abfallströme
  • STOFFSTROMMANAGEMENT

Einzelne Abfallströme

Das sogenannte „Stoffstrommanagement" setzt eine ökologische Bewertung mit Blick auf mögliche Schadstoffe voraus, um dann einwandfreie Wertstoffe gewinnen zu können. Es umfasst heute zum Beispiel Batterien, Altöle, Bauabfälle, Verpackungen, Gewerbe- und Beseitigungsabfälle auf Untertagedeponien und Deponien.

Geschäftsmann zeichnet einen Paragraphen
  • Abfallrecht

Rechtliche Grundlagen

Wohin sollen sich Bürgerinnen und Bürger wenden, wenn sie Fragen zur Kreislaufwirtschaft haben? Das Landesabfallgesetz verrät, welche Behörde für was zuständig ist. Außerdem erfahren Sie hier mehr über Gesetze, Verordnungen und sonstige Regelungen. Zentrale Vorschrift ist das Kreislaufwirtschaftsgesetz vom 1. Juni 2012.

Person blättert in einem Bericht
  • Sicherheit

Rahmenplanung und Abfallbilanzen

Infrastruktur- und Rahmenplanung der Kreise und der Landespolitik für kommunale und gewerbliche Abfälle sind unverzichtbar. Abfallwirtschaftspläne, die Andienungspflicht oder die Autarkie für Kommunale Siedlungsabfälle dienen der Entsorgungs- und Verwertungssicherheit.

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