Nachhaltige Digitalisierung

Runder Tisch „Nachhaltige Digitalisierung“

Beim Runden Tisch des Umweltministeriums drehte sich alles um das Thema „Nachhaltige Digitalisierung“.
Beim Runden Tisch des Umweltministeriums drehte sich alles um das Thema „Nachhaltige Digitalisierung“.
Minister Franz Untersteller begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches.
Minister Franz Untersteller begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches.
Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende B.U.N.D. und stellvertretende Vorsitzende des Beirats für nachhaltige Entwicklung der Landesregierung Baden-Württemberg, sprach über „Nachhaltige Digitalisierung in der Gesellschaft“.
Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende B.U.N.D. und stellvertretende Vorsitzende des Beirats für nachhaltige Entwicklung der Landesregierung Baden-Württemberg, sprach über „Nachhaltige Digitalisierung in der Gesellschaft“.
Prof. Dr. Alexander Siegmund, Leiter der Abteilung Geographie & UNESCO Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation Pädagogische Hochschule Heidelberg & Universität Heidelberg, im Gespräch mit Moderatorin Petra Bindl.
Prof. Dr. Alexander Siegmund, Leiter der Abteilung Geographie & UNESCO Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation Pädagogische Hochschule Heidelberg & Universität Heidelberg, im Gespräch mit Moderatorin Petra Bindl.
Diskutierten über das Thema „Digitalisierung im Fokus der Nachhaltigkeit“ (v. l.): Bernhard Lacker (Landeskriminalamt Baden-Württemberg), Dr. Jürgen Jähnert (Geschäftsführer bwcon GmbH; Connected e.V./bwcon), Prof. Dr. Georg Lämmlin (Evangelische Akademie Bad Boll), Dr. Eike Wenzel (Leiter des Instituts für Trend- und Zukunftsforschung) und Univ. Prof. Dr. Manfred Fischedick (Bergische Universität Wuppertal)
Diskutierten über das Thema „Digitalisierung im Fokus der Nachhaltigkeit“ (v. l.): Bernhard Lacker (Landeskriminalamt Baden-Württemberg), Dr. Jürgen Jähnert (Geschäftsführer bwcon GmbH; Connected e.V./bwcon), Prof. Dr. Georg Lämmlin (Evangelische Akademie Bad Boll), Dr. Eike Wenzel (Leiter des Instituts für Trend- und Zukunftsforschung) und Univ. Prof. Dr. Manfred Fischedick (Bergische Universität Wuppertal)
In den Workshops brachten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches aktiv ein.
In den Workshops brachten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches aktiv ein.
Ihre Ideen hielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Kärtchen fest.
Ihre Ideen hielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Kärtchen fest.
Zum Ende der Workshops stellten die Leiterinnen und Leiter der Workshops ihre gesammelten Ergebnisse dem Plenum vor.
Zum Ende der Workshops stellten die Leiterinnen und Leiter der Workshops ihre gesammelten Ergebnisse dem Plenum vor.

Etwa 180 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Verwaltung und Politik kamen am 15. März 2017 in die Sparkassenakademie in Stuttgart und diskutierten, wie die Digitalisierung zum Nachhaltigkeitsmotor für Baden-Württemberg werden kann. Besonders erfreulich: Die Veranstaltung fand bundesweit Anklang! Dies zeigt, wie groß das Interesse am Themenfeld ist und wie groß der Bedarf an Plattformen für den Austausch und zur Diskussion ist.

Handlungsfelder 

Gleich mehrere Handlungsfelder wurden am Runden Tisch intensiv betrachtet:

  • die Intelligenten Energiesysteme,
  • Ressourceneffizienz durch Digitalisierung,
  • Nachhaltige Digitalisierung in der Gesellschaft und
  • die digitale Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Den Rahmen boten hochkarätige Keynote-Referenten, eine Diskussionsrunde mit exklusiven Gästen sowie Workshops zu den thematischen Schwerpunkten.

In einem Punkt waren sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einig: der Digitale Wandel muss gestaltet werden! Denn nur so lassen sich die Vorteile, die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die Chancen für den Klimaschutz und die gesellschaftlichen Auswirkungen miteinander in Einklang bringen.

In thematischen Workshops vertieften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie Digitalisierung zu mehr Nachhaltigkeit führen kann. Etwa welche Maßnahmen der Digitalisierung sich zu einer Steigerung der Nachhaltigkeit eignen und wo Hemmnisse und Risiken bestehen, die der Gesetzgeber in Zukunft verstärkt adressieren sollte. Da der Workshop „Ressourceneffizienz durch Digitalisierung“ stark nachgefragt war, haben wir das Thema in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine beschäftigte sich mit dem digitalen Wandel in der Produktion, die andere mit Green IT. Ebenso wurde der Workshop „Auswirkung der Digitalisierung auf die Gesellschaft“ untergliedert: Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem gesellschaftlichen Diskurs und die andere mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung und der Bürgerbeteiligung.

Auf der Grundlage verschiedener Thesen diskutierten die Teilnehmenden in den Workshops. Diese waren teils bewusst provokant formuliert, um zur Diskussion anzuregen. Die zentralen Ergebnisse der Workshops haben wir für Sie auf den kommenden Seiten zusammengefasst. 

Bürgerbeteiligung im Online-Portal des Landes

Die Ergebnisse des Runden Tisches wurden zusammengefasst und im Beteiligungsportal des Landes zur Diskussion bereitgestellt. Die Ergebnisse aus dieser Bürgerbeteiligung und die des Runden Tisches flossen in die landesweite Digitalisierungsstrategie ein.