Förderprogramm

Klimaschutz und Wertschöpfung durch Wasserstoff (KWH2)

Buchstaben Wasserstoff H2 in blauem Wasser

: Hinweis:

Die Frist für die Einreichung von Anträgen ist abgelaufen.

Die Begrenzung des Klimawandels durch Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Hierfür ist ein tiefgreifender Umbau unserer Energiesysteme und eine weitreichende Umstellung auf innovative und emissionsarme Technologien in allen Sektoren notwendig, von der Stromerzeugung bis hin zu den großen Energieverbrauchssektoren Industrie, Verkehr und Gebäudewärme. Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien werden dabei eine Schlüsselrolle einnehmen. Wesentlich dazu beitragen soll die Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg.

Ziel des Programms

Das Förderprogramm „Klimaschutz und Wertschöpfung durch Wasserstoff (KWH2)“ greift Maßnahmen der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg auf, die am 15. Dezember 2020 vom Kabinett verabschiedet wurde. Es gilt, weitere Themenfelder der ermittelten Maßnahmen konsequent umzusetzen und insbesondere relevante Stakeholder bei der Etablierung einer zukunftsfähigen Wasserstoffwirtschaft zu unterstützen.

Ziel dieser Ausschreibung ist es, den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft und die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu unterstützen:

  • Pilot- und Demonstrationsvorhaben, die in einem Gesamtkontext die Wertschöpfungskette Wasserstofferzeugung, -speicherung und -transport sowie die Nutzung von Wasserstoff in sogenannten Insellösungen miteinander verknüpfen
  • Entwicklung und Weiterentwicklung von Produktionstechnologien für die System‑, Komponenten- und Bauteilherstellung oder die Weiterentwicklung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien
  • Pilotprojekte, die bevorzugt grünen Wasserstoff in industriellen Anwendungen in den Fokus nehmen

Baden-württembergische Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen damit in ihrer Innovationskraft gezielt gestärkt und gefördert sowie darin unterstützt werden, ihre führende technologische Position im internationalen Wettbewerb zu behaupten.

Was wird gefördert?

Das Förderprogramm unterstützt Pilotprojekte zur Erzeugung, Speicherung, zum Transport und zur Nutzung von grünem Wasserstoff – wird aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen – (jedoch keine reine Substitution von nicht grün erzeugtem Wasserstoff), mit dem Ziel, einen verlässlichen Handlungsrahmen für Politik und Industrie bereitzustellen.

Dies beinhaltet die Förderung der (Weiter-)Entwicklung von noch nicht marktreifen Innovationen und die Unterstützung von Innovationen beim Markteintritt. Zudem sollen Pilotprojekte zur Anwendung und Nutzung von grünem Wasserstoff (jedoch keine reine Substitution von anderem Wasserstoff) in industriellen Anwendungen (zum Beispiel in Produktionsprozessen) gefördert werden.

Wer wird gefördert?

Im Wesentlichen fördert das Umweltministerium marktrelevante und beihilfeberechtigte (gemäß Artikel 3 Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung) Unternehmen mit Sitz oder einer Niederlassung in Baden-Württemberg. Ebenfalls zuwendungsberechtigt sind, vorzugsweise in Projektverbünden mit Unternehmen: Hochschulen, Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Engineering-Dienstleister und Softwarefirmen sowie kommunale Betriebe wie Verkehrsunternehmen, sofern diese marktrelevant und beihilfeberechtigt sind.

Unabhängig davon können in den Projekten notwendige Unteraufträge (bei geringem Umfang und ohne erhebliches Eigeninteresse am Projekt) verankert werden, beziehungsweise können Verbände und Vereine sowie Kommunen in den Projekten als assoziierte Partner ohne Förderung mitwirken.

Der vorliegende Aufruf richtet sich an Einzelvorhaben, Kleinkooperationen (bestehend aus 2 bis 3 Partnern) oder Verbundvorhaben, vorrangig unter der Federführung eines industriellen Partners und mit dem Schwerpunkt auf Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (industriegeführte Konsortien). Verbundvorhaben bestehen in der Regel aus 4 bis 6 Partnern.

Wie kann ich mich bewerben?

Die Frist für die Einreichung von Anträgen ist abgelaufen.

Wo finde ich weitere Informationen und Formulare?

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Projektträgers Karlsruhe.