Biomasse

Fest, flüssig und gasförmig

Biomasse

  • Hand stellt Holzheizung ein, dahinter ein Stapel Scheitholz.

    Quelle: Jürgen Fälchle - Fotolia

Biomasse ist die gesamte durch Pflanzen oder Tiere erzeugte bzw. anfallende organische Substanz. Biomasse wird von Pflanzen mit Hilfe des Sonnenlichtes aufgebaut. Dabei werden CO2 und Wasser in der Photosynthese zu Kohlenhydraten und weiteren organischen Bausteinen umgesetzt. Biomasse ist also letztlich gespeicherte Energie des Sonnenlichtes.

Beim Einsatz von Biomasse zu energetischen Zwecken – also zur Strom-, Wärme- oder Treibstofferzeugung – ist zwischen nachwachsenden Rohstoffen oder Energiepflanzen und Reststoffen bzw. organischem Abfall zu unterscheiden.

Nachwachsende Rohstoffe sind

  • schnell wachsende Baumarten und spezielle einjährige Energiepflanzen mit hohem Trockenmasse-Ertrag zum Einsatz als Brennstoff;
  • zucker- und stärkehaltige Ackerfrüchte für die Umwandlung in Biogas oder Ethanol sowie Ölfrüchte für die Gewinnung von Bioölen bzw. Biodiesel und deren Einsatz als Schmierstoff bzw. als Treibstoff.

Organische Reststoffe fallen bei der Land- und Forstwirtschaft, bei Gewerbe, Industrie und in Haushalten an. Organische Rest- und Abfallstoffe können je nach Herkunft und Zusammensetzung wie nachwachsende Rohstoffe eingesetzt werden.

Es gibt drei unterschiedliche Formen von Biomasse: feste, flüssige und gasförmige.


Weitere Informationen

Bioenergiewettbewerb und -dörfer

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Drei Formen von Biomasse

Feste Biomasse

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Flüssige Biomasse

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Gasförmige Biomasse

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