Gemeinsam mehr erreichen

Internationale Zusammenarbeit mit Dänemark

Umweltminister Franz Untersteller (3. von links) und Dr. Daniel Laux (rechts) vom Umweltministerium begrüßten die 20-köpfige Delegation aus Dänemark
Umweltminister Franz Untersteller (3. von links) und Dr. Daniel Laux (rechts) vom Umweltministerium begrüßten die 20-köpfige Delegation aus Dänemark
Auf der Weltklimakonferenz in Bonn im November 2017 unterzeichnen der dänische Energieminister Lars Christian Lilleholt (links) und Baden-Württembergs Energieminister Franz Untersteller eine „Declaration of Intent“.
Auf der Weltklimakonferenz in Bonn im November 2017 unterzeichnen der dänische Energieminister Lars Christian Lilleholt (links) und Baden-Württembergs Energieminister Franz Untersteller eine „Declaration of Intent“.

Seit 2014 arbeitet Baden-Württemberg auf dem Gebiet der Energiewirtschaft und Energiepolitik mit Dänemark zusammen. Beide Länder verfolgen sehr ambitionierte Ziele in der Energiepolitik und sind mit ähnlichen Herausforderungen bei der Energieeffizienz von Gebäuden, Wärmenetzen und erneuerbaren Energien konfrontiert. Deshalb liegt es nahe, Erfahrungen und Ideen auch über Staatsgrenzen hinweg auszutauschen.

Delegationsreisen

Im Januar 2015 reiste Umweltminister Franz Untersteller an der Spitze einer Delegation nach Dänemark, um sich mit Mitgliedern der dänischen Regierung unter anderem über Gewässerschutz im europäischen Kontext, über Ressourceneffizienz und über gemeinsame Ziele beim Klimaschutz und die Ausrichtung der Energiepolitik auszutauschen.

Im Juni 2017 reiste eine Delegation von Experten aus dem Umweltministerium, der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg und der Energieagenturen nach Dänemark, um sich umfassend über die dortigen Wärmenetze zu informieren.

Dänische Delegation zu Besuch im Umweltministerium Baden-Württemberg

Im Oktober 2018 besuchte eine zwanzigköpfige Delegation aus Dänemark zum Themenschwerpunkt „Energieeffizienz in Gebäuden“ für drei Tage das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Das vielseitige Programm setzte sich zusammen aus Exkursionen, Diskussionsrunden und Workshops. Neben praxisnahen Besichtigungen stand der Informations- und Wissensaustausch, das Energiekonzept der Stadt Stuttgart, die deutschen Planungen und Fortschritte bei der Adaption des niederländischen Energiesprong-Konzepts und die Zukunft Altbau auf dem Programm.

Zusammenarbeit im Wasserbereich – Besuch einer Delegation der königlich dänischen Botschaft in Baden-Württemberg

Im November 2018 besuchte eine dreiköpfige dänische Delegation der königlich dänischen Botschaft in Berlin und des dänischen Außenministeriums das Umweltministerium Baden-Württemberg. Ziel der Reise war es, den Austausch mit einzelnen Bundesländern im Wasserbereich zu intensivieren. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Umweltministeriums informierten die Delegation über die Abwasserbeseitigung, die Nitrat- und Pflanzenschutzmittelbelastung im Grundwasser sowie über Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Baden-Württemberg und in der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA). Nach den Fachvorträgen besichtigte die Gruppe die Kläranlage Sindelfingen.

Gemeinsame Absichtserklärung und erster deutsch-dänischer Dialog Wärmenetze

Auf der Weltklimakonferenz in Bonn im November 2017 verlängerten Minister Franz Untersteller und sein Amtskollege Lars Christian Lilleholt ihre erstmals 2015 geschlossene gemeinsame Absichtserklärung („Declaration of Intent“) um weitere zwei Jahre. In dieser erklären sie ihre Bereitschaft, die Zusammenarbeit fortzusetzen und zu intensivieren. Nun sollen die Themen Energieeffizienz und Gebäudesanierung im Mittelpunkt gemeinsamer Aktivitäten stehen.

In Folge dessen wurde der erste deutsch-dänische Dialog Wärmenetze gegründet, dessen Auftaktveranstaltung am 11. und 12. Juni 2018 in Stuttgart stattfand.

Logo der Oberrheinkonferenz

Schweiz, Österreich, Frankreich

Mit den drei Ländern arbeitet das Ministerium in der Oberrheinkonferenz und der Arbeitsgruppe Umwelt zusammen.

Dr. Svea Wiehe (4 von links), Dr. Birgit Fais (4 von rechts) und Dr. Ulrich Maurer (5 von rechts) empfingen den künftigen Generaldirektor der Klimaschutzabteilung der NDRC, Gao Li (Mitte), und seine Delegation aus China im Umweltministerium Baden-Württemberg.

China

Das Land Baden-Württemberg unterhält mit den chinesischen Provinzen Liaoning und Jiangsu enge Beziehungen.

Minister Franz Untersteller (rechts) mit israelischem Umweltminister Amir Parez

Israel

Baden-Württemberg unterstützt Israel bei der Einrichtung eines israelischen „Green Growth Knowledge Center“.

Umweltminister Franz Untersteller (rechts) und Gouverneur Yuji Kuroiwa haben eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und E-Mobilität verabredet.

Japan

Baden-Württemberg und die japanische Präfektur Kanagawa verbindet bereits seit 1982 eine Partnerschaft.

Kanadische Flagge

Kanada

Das Umweltministerium verfügt seit längerem über gute Kontakte zu der Provinz Ontario im Süden Kanadas.

Donau bei Sigmaringen mit Logo

Ost- und Südosteuropa

Die Zusammenarbeit mit Ost- und Südeuropa hat zum Ziel, die Umweltbedingungen im Donauraum nachhaltig zu verbessern.

Symbolbild Türkei

Türkei

Die Türkei und Baden-Württemberg arbeiten auf dem Energiesektor und im gesamten Umweltbereich zusammen.

Umweltminister Franz Untersteller (links) und Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown

USA

Die USA spielen bei den internationalen Beziehungen Baden-Württembergs eine wichtige Rolle.

Die norwegische Regierungspräsidentin Anette Solli und Minister Franz Untersteller unterzeichnen eine gemeinsame Absichtserklärung über die Zusammenarbeit zwischen Akershus und Baden-Württemberg im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Norwegen

Das Land will von den Erfahrungen der Norweger im Bereich der Elektromobilität und der Ladeinfrastruktur lernen.

Zum 30-jährigen Jubiläum trafen sich im Umweltministerium Baden-Württemberg (von links) Regionalrat Emmanuel Mandon (Auvergne-Rhône-Alpes), Minister Damià Calvet i Valera (Katalonien), Minister Franz Untersteller und Minister Raffaele Cattaneo (Lombardei).

Vier Motoren für Europa

Seit 1988 verbindet Baden-Württemberg eine gewachsene Partnerschaft mit Katalonien, der Lombardei und Rhône-Alpes im Netzwerk „Vier Motoren für Europa".