Gewachsene Partnerschaft

Vier Motoren für Europa

Zum 30-jährigen Jubiläum trafen sich im Umweltministerium Baden-Württemberg (von links) Regionalrat Emmanuel Mandon (Auvergne-Rhône-Alpes), Minister Damià Calvet i Valera (Katalonien), Minister Franz Untersteller und Minister Raffaele Cattaneo (Lombardei).
Zum 30-jährigen Jubiläum trafen sich am 3. Juli 2018 im Umweltministerium Baden-Württemberg (von links) Regionalrat Emmanuel Mandon (Auvergne-Rhône-Alpes), Minister Damià Calvet i Valera (Katalonien), Minister Franz Untersteller und Minister Raffaele Cattaneo (Lombardei).
Präsidententreffen der Vier Motoren für Europa am 17.10.2013 in Stuttgart (von links): Staatssekretär Roger Albinyana i Saigí (Katalonien), Präsident Jean-Jack Queyranne (Rhône-Alpes), Präsident Roberto Maroni (Lombardei) und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg).
Präsidententreffen der Vier Motoren für Europa am 17.10.2013 in Stuttgart (von links): Staatssekretär Roger Albinyana i Saigí (Katalonien), Präsident Jean-Jack Queyranne (Rhône-Alpes), Präsident Roberto Maroni (Lombardei) und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg).

Seit 1988 verbindet Baden-Württemberg eine gewachsene Partnerschaft mit Katalonien, der Lombardei und Rhône-Alpes im Netzwerk „Vier Motoren für Europa". Hinzu kommen Flandern und Wales als assoziierte Mitglieder sowie eine Partnerschaft mit den nach dem Vorbild der „Vier Motoren für Europa" gegründeten „Vier Motoren für den Mercosur", der Paraná (Brasilien), Córdoba (Argentinien), Rivera (Uruguay) und Alto Paraná (Paraguay) angehören.

Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums trafen sich die Verantwortlichen für den Umweltschutz der Vier Motoren am 3. Juli 2018 im Umweltministerium in Stuttgart. Im Zentrum der Gespräche standen die gemeinsamen Maßnahmen im Klimaschutz sowie weitere Aktivitäten in den Bereichen Umweltbildung und Kreislaufwirtschaft. Zudem wurden weitere gemeinsame Veranstaltungen in Brüssel vereinbart.

Seit der Gründung der „Vier Motoren für Europa" hat sich die Zusammenarbeit wesentlich intensiviert. Dies liegt nicht nur an den vergleichbaren Strukturen als hochindustrialisierte Regionen, die vor sehr ähnlichen Herausforderungen stehen. Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten erleichtern auch die enge Zusammenarbeit. Die „Vier Motoren für Europa" profitieren davon, dass sie sich über die Jahre einen guten und eingeführten Namen erarbeitet haben. Dies erleichtert es, sich als Netzwerk in der Stimmenvielfalt der Lobbyisten in Brüssel und im globalen Wettbewerb stärkeres Gehör zu verschaffen. 

In der Arbeitsgruppe Umwelt und Klimaschutz findet ein reger Informationsaustausch statt und werden die multilateralen Projekte weiterentwickelt und präzisiert. Durch ihren Beitritt unterstützen die Partnerregionen auch das internationale Klimaschutzbündnis Under2 Coalition.

Ansprechpartner

Tobias Eisele
Telefon: 0711 126-2637
E-Mail schreiben

Logo der Oberrheinkonferenz

Schweiz, Österreich, Frankreich

Mit den drei Ländern arbeitet das Ministerium in der Oberrheinkonferenz und der Arbeitsgruppe Umwelt zusammen.

Dr. Svea Wiehe (4 von links), Dr. Birgit Fais (4 von rechts) und Dr. Ulrich Maurer (5 von rechts) empfingen den künftigen Generaldirektor der Klimaschutzabteilung der NDRC, Gao Li (Mitte), und seine Delegation aus China im Umweltministerium Baden-Württemberg.

China

Das Land Baden-Württemberg unterhält mit den chinesischen Provinzen Liaoning und Jiangsu enge Beziehungen.

Dänische Flagge

Dänemark

Seit 2014 arbeitet Baden-Württemberg auf dem Gebiet der Energiewirtschaft und Energiepolitik mit Dänemark zusammen.

Umweltminister Franz Untersteller (rechts) und Gouverneur Yuji Kuroiwa haben eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und E-Mobilität verabredet.

Japan

Baden-Württemberg und die japanische Präfektur Kanagawa verbindet bereits seit 1982 eine Partnerschaft.

Kanadische Flagge

Kanada

Das Umweltministerium verfügt seit längerem über gute Kontakte zu der Provinz Ontario im Süden Kanadas.

Donau bei Sigmaringen mit Logo

Ost- und Südosteuropa

Die Zusammenarbeit mit Ost- und Südeuropa hat zum Ziel, die Umweltbedingungen im Donauraum nachhaltig zu verbessern.

Symbolbild Türkei

Türkei

Die Türkei und Baden-Württemberg arbeiten auf dem Energiesektor und im gesamten Umweltbereich zusammen.

Umweltminister Franz Untersteller (links) und Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown

USA

Die USA spielen bei den internationalen Beziehungen Baden-Württembergs eine wichtige Rolle.

Die norwegische Regierungspräsidentin Anette Solli und Minister Franz Untersteller unterzeichnen eine gemeinsame Absichtserklärung über die Zusammenarbeit zwischen Akershus und Baden-Württemberg im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Norwegen

Das Land will von den Erfahrungen der Norweger im Bereich der Elektromobilität und der Ladeinfrastruktur lernen.