Windenergie

Hohes Ausbaupotenzial

Windenergie

  • Windenergieanlage in Ingersheim (Kreis Ludwigsburg)

    Windenergieanlage in Ingersheim (Kreis Ludwigsburg)
    Quelle: Tom Sidji

Schon heute haben die erneuerbaren Energieträger einen Anteil an der Stromerzeugung von über 19 Prozent. Bis 2020 soll dieser Anteil auf mindestens 38 Prozent steigen, bis 2050 sollen es 80 Prozent sein. Dabei hat die Windkraft das größte Ausbaupotential. Deshalb hat die Landesregierung mit dem neuen Landesplanungsgesetz die Weichen für einen konsequenten Ausbau der Windkraft im Land gestellt. Das ist dringend notwendig. Denn Baden-Württemberg war bislang mit einem Windkraftanteil von unter einem Prozent Schlusslicht unter den Flächenstaaten. Wir wollen weg vom letzten Tabellenplatz und streben bis 2020 einen Anteil von zehn Prozent Windkraft an der Stromerzeugung an. Dafür ist das im Mai 2012 verabschiedete neue Landesplanungsgesetz ein entscheidender Schritt. Anders als früher ist der Bau von Windrädern künftig grundsätzlich erlaubt und nicht mehr grundsätzlich verboten. 

Kostengünstigste Technologie zur Stromerzeugung

Neben der Wasserkraft ist die Windenergie an Land („onshore”) unter den erneuerbaren Energien die kostengünstigste Technologie zur Bereitstellung von Strom. Außerdem liegen ihre Treibhausgasemissionen über den gesamten Produktlebenszyklus in einer Größenordnung von lediglich 11 Gramm je Kilowattstunde. Im Vergleich: Ein mit Erdgas betriebenes Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk stößt 400 Gramm, ein Steinkohlekraftwerk 870 und ein Braunkohlekraftwerk über 1.000 Gramm pro Kilowattstunde aus.

Ausbau der Windenergie

Der Ausbau der Windenergie (siehe Grafiken zur Entwicklung des Windenergieausbaus) bietet damit herausragende Möglichkeiten zur Minderung von Treibhausgas. Während des Betriebs erzeugen die Anlagen keinerlei Schadstoffemissionen wie zum Beispiel Staub, Stickoxide oder Schwefeldioxid. Binnen eines Jahres stellen sie die zu ihrer Herstellung benötigte Energie bereit (energetische Amortisationszeit). Sie haben einen moderaten Flächenbedarf und bieten in Form von Bürgerwindrädern zudem gute Möglichkeiten, die Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Energiewende teilhaben zu lassen.


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