Bodensee

Der sorgsame Umgang mit Wasser

Der sorgsame Umgang mit Wasser und dessen Reinhaltung sind die wichtigsten Ziele einer verantwortungsbewussten Umweltpolitik. In Baden-Württemberg konnte in den letzten Jahrzehnten durch entsprechende Maßnahmen die Gewässergüte entscheidend verbessert werden. Baden-Württemberg nimmt wasserwirtschaftlich einen Spitzenplatz ein. Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen rund um das Thema Wasser, so zum Beispiel über die Trinkwasserversorgung, die Abwasserreinigung, den Hochwasserschutz oder den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Außerdem stellen wir Ihnen die Details des neuen Wassergesetzes vor, das im Dezember 2013 beschlossen wurde.

Trinkwasser
  • Daseinsvorsorge

Versorgung mit Trinkwasser

Bei der Trinkwasserversorgung stehen die Qualität des Wassers und die Gewährleistung der Versorgungssicherheit an erster Stelle. Die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser zu jeder Zeit ist eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen und ein wichtiger Standortfaktor für das ganze Land.

Kläranlage Böblingen-Sindelfingen
  • Sammlung und Reinigung

Abwasserentsorgung

Die Abwasserreinigung ist elementar, um unsere Gewässer vorbeugend zu schützen. Unter Abwasser versteht man das durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch abfließende Schmutzwasser und das nach Niederschlägen abfließende oder gesammelte Regenwasser.

01.06.2018, Baden-Württemberg, Stuttgart: Voll Wasser gelaufen ist eine Unterführung in Vaihingen nach einem Starkregen. (Foto: Sdmg/Kohls/SDMG/dpa)
  • Naturgefahren

Hochwasser

Hochwasser sind Naturereignisse, die immer wieder in unvorhersehbaren Zeitabständen und wechselnden Höhen auftreten und zu Risiken für die menschlichen Nutzungen an den Gewässern führen.

Warnschild: Klimawandel
  • Naturgefahren

Starkregen

Unwetterartige Regengüsse können überall im Land, auch abseits von größeren Flüssen zu Überschwemmungen führen. Der Leitfaden „Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg“ zeigt Kommunen, wie sie das Risiko beurteilen und welche Maßnahmen sie ergreifen können.

Donau bei Datthausen
  • Europäische Wasserrahmenrichtlinie

Unsere Pläne und Programme

Seit dem 22. Dezember 2000 besitzt die EU mit der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ein einheitliches Wasserrecht. Die WRRL will einen guten Zustand der europäischen Gewässer erreichen und die ökologische Funktionsfähigkeit unserer Gewässer wiederherstellen.

Der Rhein
  • Kommissionen

Internationale Zusammenarbeit

Flüsse enden nicht an Staatsgrenzen. Eine Vielzahl wasserwirtschaftlicher Fragen und Probleme können nur gemeinsam und grenzüberschreitend gelöst werden. Deshalb arbeitet Baden-Württemberg in verschiedenen Kommissionen mit.

Der Bodensee in der Abenddämmerung.
  • Flüsse und Seen

Gewässerökologie

Baden-Württemberg ist reich an Bächen und Flüssen. Mit einem Netz von mehr als 50.000 km Länge prägen sie unsere Landschaft, haben wichtige ökologische Funktionen und stellen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor da. Auf diesen Seiten finden Sie Informationen rund um Fließ- und Stehende Gewässer.

Füße im Wasser (Foto: WBWF)
  • Bildung – Bindung – Begeisterung

Gewässerpädagogik

Gewässerpädagogik kann als Teilbereich der Naturpädagogik bzw. der Umweltbildung verstanden werden. Im Fokus steht dabei, den Menschen ans Gewässer zu führen. Dabei wird das Gewässer mit allen Sinnen erlebbar gemacht und Wasserwissen abwechslungsreich und spielerisch vermittelt.

Projekte

Initiative „Unser Neckar“

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Integriertes Rheinprogramm (IRP)

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Integriertes Donauprogramm (IDP)

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Aktionsprogramm „Ufer- und Flachwasserzone am Bodensee“

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Lupe
  • 70er Jahre bis heute

Gewässerüberwachung

In Baden-Württemberg konnte in den letzten Jahrzehnten die Gewässergüte entscheidend verbessert werden. Lesen Sie in unserem Rückblick, wie sich die Schwerpunkte in der Gewässerüberwachung in den vergangenen 45 Jahren im Land verändert haben.

Pressemitteilungen

Geschäftsmann zeichnet einen Paragraphen
  • Gesetze und Verordnungen

Wasserrecht

Die begrenzten Vorräte an Wasser haben dazu geführt, dass die Nutzung des Wassers schon früh gesetzlich geregelt worden ist. Während das frühere Wasserrecht vorwiegend die Nutzung der Wasserentnahmen und den Ausbau der Gewässer regelte, steht heute der Schutz der Gewässer im Vordergrund. 

Beim Tanken: Person hält Zapfhahn in der Hand
  • Öle und Säuren

Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Die meisten Stoffe, mit denen in Industrie und Gewerbe oder auch im privaten Bereich umgegangen wird, sind wassergefährdend – zum Beispiel Öle, Lösemittel, Kraftstoffe, Säuren, Laugen oder Salze. 

Wasserkraftanlage Elztal
  • Erneuerbare Energien

Wasserkraft

Bei der Stromerzeugung ist die Wasserkraft die bedeutendste erneuerbare Energiequelle im Land. Da beim Ausbau direkt in die Gewässer eingegriffen wird, können Konflikte mit der Gewässerökologie und der Fischerei entstehen. Aufgabe des Landes ist es, beide Zielsetzungen – Ökologie und Ausbau der Wasserkraft – so weit wie möglich in Einklang zu bringen. 

Prinzip der Abwasserwärmenutzung - Schaubild
  • Technologie

Abwasserwärme-nutzung

Um diese umweltfreundliche Technologie in Baden-Württemberg weiter bekannt zu machen, fördert das Land die Abwasserwärmenutzung durch kostenlose Beratungen und zahlt Förderbeiträge für Studien und Investitionen.