Förderprogramm

Zukunftsprogramm Wasserstoff Baden-Württemberg

Schaubild Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg

: Bitte beachten Sie!

Die Frist für die Einreichung von Anträgen ist am 15. September 2021 abgelaufen.

Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien werden beim weiteren Umbau der Energiesysteme und einer weitreichenden Umstellung auf innovative und emissionsarme Technologien eine Schlüsselrolle einnehmen. Ziel des Zukunftsprogramms Wasserstoff BW (ZPH2) ist es, die Unternehmen dabei zu unterstützen, eine zukunftsfähige Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg aufzubauen. Dafür stellt das Land bis zum Jahr 2024 insgesamt 26,4 Millionen Euro bereit.

Ziel des Programms

Das Zukunftsprogramm Wasserstoff BW soll baden-württembergische Unternehmen darin unterstützen, rasch innovative Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln, zu produzieren, anzuwenden und neue Marktanteile zu gewinnen. Sie sollen ihre führende technologische Position im internationalen Wettbewerb behaupten können.

Das Programm greift Themen der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg auf, die das Kabinett am 15. Dezember 2020 beschlossen hat. Im Fokus des Programms stehen baden-württembergische Unternehmen (beispielsweise Hersteller, Ausrüster, Zulieferer und Anwender) und deren mit der Forschung entwickelte Projekte (beispielsweise Technologien, Anlagen, Konzepte, Prozesse), die zur Anwendung gebracht werden sollen.

Für produzierende Firmen, welche noch nicht direkt in Forschungs- und Entwicklungsprojekte einsteigen können, ist es zunächst möglich, ihre Ideen auf Umsetzbarkeit prüfen zu lassen.

Was wir gefördert?

Es werden fünf Bausteine aus der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg gefördert:

  • Förderbaustein 1: Industrielle Forschung, Weiterentwicklung und Fertigung
  • Förderbaustein 2: Speicherung und Transport von Wasserstoff
  • Förderbaustein 3: Entwicklung und Anwendung netzunabhängiger mobiler Stromversorgungsanlagen
  • Förderbaustein 4: Weitere Projektideen
  • Förderbaustein 5: Umsetzbarkeitsprüfungen

Wer wird gefördert?

Im Sinne des Konjunkturpaketes sollen im Wesentlichen produzierende Unternehmen mit Sitz oder einer Niederlassung in Baden-Württemberg gefördert werden. Zusätzlich, zur Unterstützung der Unternehmen, sind in den Projektverbünden ebenfalls zuwendungsberechtigt: Hochschulen, Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Engineering-Dienstleister und Softwarefirmen.

Umsetzungsstand

Es wurden bis zum 15. September 2021 insgesamt 26 Projektanträge für die Förderbausteine 1 bis 4 eingereicht, beim Förderbaustein 5 waren es fünf. Die Projektanträge werden derzeit durch den Projektträger geprüft. Die Bewilligung für die zu fördernden Projekte soll noch dieses Jahr erfolgen.