Preisträger in der Kategorie Handwerk 2016

Huber Kältemaschinenbau AG

Der Gewinner in der Kategorie Handwerk (von links) mit Umweltminister Franz Untersteller: Joachim Huber (Vorstand)
Der Gewinner in der Kategorie Handwerk (von links) mit Umweltminister Franz Untersteller: Joachim Huber (Vorstand)

Die Huber Kältemaschinenbau AG entwickelt und produziert innovative, umweltverträgliche Kältemaschinen und Temperiergeräte, beschäftigt 246 Mitarbeiter und bewirbt sich zum ersten Mal beim Umweltpreis. Die Jury war sehr angetan von der konsequenten unternehmerischen Ausrichtung der Huber AG auf den betrieblichen Umweltschutz.

Umweltverträgliche Kältemaschinen und Temperiergeräte

Das Unternehmen ist ein Vorreiter bei der Entwicklung und Produktion von innovativen, umweltverträglichen Kältemaschinen und Temperiergeräten. Es ist frühzeitig – 7 Jahre vor dem Ausstiegstermin nach der Halogen-Verbots-Verordnung – auf neue, FCKW-freie Kältemaschinen umgestiegen. Das Unternehmen hat FCKW-freie Produkte vorangetrieben. Die meisten seiner Produkte nutzen natürliche Kältemittel wie CO2, Propan und Isobutan.

Außerdem hat die Peter Huber Kältemaschinenbau AG Produkte entwickelt, die sich durch einen niedrigen Energieverbrauch auszeichnen. Hocheffiziente Antriebe mit der Effizienzklasse IE 3 gelten als Standard.

Erste Schritte mit ECOfit

Das Unternehmen hat im Jahr 2014 erfolgreich an ECOfit teilgenommen, ein Umweltteam gebildet und sich ein Umweltprogramm gegeben. Seitdem wird 100 % Ökostrom eingesetzt, überwiegend aus Wasserkraft, aber auch mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage erzeugt. Das Fabrikgebäude weist ein vorbildliches Konzept zur Gebäudeklimatisierung auf: Heizen aus Wärmerückgewinnung im Winter und Grundwasser zum Kühlen im Sommer. Bis Ende 2016 soll ein Energieaudit eingeführt und die Energieeffizienz weiter optimiert werden.

Weitere Maßnahmen:

  • Fahrradleasing-Modell für Mitarbeiter
  • Ökologische Beschaffung: wichtige Lieferanten werden auf Umweltaspekte geprüft
  • klimafreundlicher Druck und wasserbasierte Farben bei Druckprodukten

Da es im Unternehmen flache Hierarchien gibt, werden Umweltmaßnahmen schnell umgesetzt.