Preisträger Kategorie Industrieunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern 2014

SICK AG, Waldkirch

Sick AG – Gewinner in der Kategorie Industrieunternehmen mehr als 250 Mitarbeiter 2014
Die Gewinner in der Kategorie Industrieunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeiter (von links) mit Umweltminister Franz Untersteller: Dorothea Sick-Thies, Kerstin Kohler, Reinhard Bösl von SICK AG

Die SICK AG mit Sitz in Waldkirch ist ein Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen in der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation. In der Fabrikautomation werden berührungslos arbeitende Sensoren für die Automatisierungstechnik eingesetzt und unterstützen Hersteller in nahezu allen Branchen. Das Segment Logistikautomation optimiert und gestaltet Logistik- und Distributionsprozesse. Das Segment Prozessautomation umfasst den Automationsmarkt für Industriebereiche, in denen hauptsächlich kontinuierliche verbrennungs- und verfahrenstechnische Prozesse in gasförmigen oder flüssigen Medien ablaufen. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 6.500 Mitarbeiter.

Umfassendes und überzeugendes Umweltmanagement

Der Schutz der Umwelt ist in der Unternehmenspolitik der SICK AG fest verankert. Das Stammwerk in Waldkirch ist seit 2001 nach DIN EN ISO 14001 und seit 2012 nach EMAS und DIN EN ISO 50001 zertifiziert bzw. validiert. Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg bekennt sich das Unternehmen zur Weiterentwicklung in Richtung Nachhaltigkeit. Umweltaspekte werden im Unternehmen sowohl in der Produktentwicklung (z. B. Langlebigkeit von Produkten) als auch in der Produktion (z. B. Reduktion von bleihaltigem Lot und Substitution von Per (Perchlorethylen), Umstellung auf Hydrolacke) berücksichtigt. Zudem leisten SICK-Produkte durch die intelligente Steuerung von Anlagen, der Optimierung logistischer Prozesse sowie der Steigerung der Energieeffizienz bei der Energieerzeugung im Bereich Photovoltaik und Windkraft einen Beitrag zum Umweltschutz.

Die Information und Sensibilisierung der Beschäftigten besitzt im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Dies wird u. a. durch Maßnahmen wie das Anbieten einer Mitfahrbörse, bevorzugte Parkplätze für Fahrgemeinschaften, kostenlose Inspektionen für Fahrradfahrer sowie eine flexitarische Woche in der Kantine sichergestellt.

Dreistufige Klima- und Umweltschutzstrategie „Green Intelligence“

Im Rahmen des Umwelt- und Energiemanagementsystems erarbeitete die SICK AG eine dreistufige Klima- und Umweltschutzstrategie:

  1. Vermeidung von CO2-Emissionen (z. B. Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien für alle SICK-Standorte, Erstellung und Umsetzung von Energiekonzepten bei Neubauten).
  2. Vermindern der CO2-Emissionen (z. B. Implementierung eines Energiemanagementsystems, systematische Berücksichtigung von Energiekosten bei Amortisationsrechnungen, Einsatz von Bürogeräten mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel”, tageslichtgesteuerte LED in den Produktionshallen, Green Car Policy).
  3. Optimieren von CO2-Emissionen: CO2-Emissionen, die nicht vermieden oder vermindert werden können, werden teilweise kompensiert. Die Kompensation erfolgt über ein SICK-eigenes Klimaschutzprojekt (CDM Gold Standard) bei Atmosfair.