Erdbebensicher Bauen

Bautechnik

Erdbebensicher Bauen

In Baden-Württemberg besteht in größeren Teilen des Landes ein relativ hohes Risiko, dass Erdbeben auftreten, die so stark sind, dass Gebäude beschädigt werden oder sogar zum Einsturz gebracht werden. Die am stärksten betroffenen Gebiete liegen auf der Schwäbischen Alb und in der Gegend von Lörrach. Aber auch außerhalb dieser am höchsten gefährdeten Zonen ist das Erdbebenrisiko in bestimmten Gebieten so hoch, dass besondere bauaufsichtliche Vorschriften für die Errichtung und Änderung baulicher Anlagen zu beachten sind.

Die einzuhaltenden Regeln ergeben sich zum einen aus der Bekanntmachung der DIN 4149 „Bauten in deutschen Erdbebengebieten" als Technische Baubestimmung und zum anderen aus der Verfahrensverordnung zur Landesbauordnung (LBOVVO).

Die für die Anwendung der DIN 4149 zu beachtende „Karte der Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen für Baden-Württemberg 1:350 000" (1. Auflage 2005)¹ kann in gedruckter Form über das Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung (LGL) bezogen werden.

¹Die als Technische Baubestimmung aufgrund § 3 Abs. 3 LBO bekannt gemachte „Karte der Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen für Baden-Württemberg 1:350 000 (1. Auflage 2005)“ ordnet Erdbebenzonen und geologischen Untergrundklassen Verwaltungsgebiete zu. Diese damit fixierte räumliche Zuordnung ändert sich nicht, wenn Verwaltungsgrenzen oder Gemarkungsnamen geändert werden oder sich die Zugehörigkeiten von Gemarkungen und Gemeinden ändern. Anwender der Erdbebenkarte müssen deshalb im Bezug auf die aktuelle Verwaltungskarte ggf. eine Rücktransformation auf den Stand 2000 vornehmen. 


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