Europäischer Wolf - Canis lupus lupus

Der Wolf in Baden-Württemberg

Die Wolfspopulationen in Europa wachsen und breiten sich wieder aus. Nachdem seit dem Jahr 2015 auch in Baden-Württemberg einzelne Wölfe nachgewiesen wurden, haben sich inzwischen zwei Wölfe im Schwarzwald und ein Wolf im Odenwald niedergelassen. Der Wolf ist eine nach nationalem und internationalem Recht streng geschützte Art. Zugleich stellt er eine Bedrohung für Weidetiere in Baden-Württemberg dar. Die Landesregierung sucht daher gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Jagd, Landwirtschaft, Naturschutz, Verwaltung und Wissenschaft nach pragmatischen Lösungen für die Herausforderungen, die die Rückkehr des Wolfes mit sich bringen. Innerhalb eines „Fördergebietes Wolfprävention“ fördert das Land die Anschaffung und den Unterhalt von Weidezäunen und Herdenschutzhunden.

  • Zum Herunterladen

Handlungsleitfaden: Die Rückkehr des Wolfs nach Baden-Württemberg

Der Handlungsleitfaden Wolf informiert über die Lebensweise und Lebensraumansprüche des Wolfs. Er beschreibt den rechtlichen und administrativen Handlungsrahmen und regelt Zuständigkeiten, Kommunikationswege, Abläufe sowie die Überwachung von Wölfen, das sogenannte Monitoring.
 

Leitfaden [1/18; 1,6 MB]

  • Zusammenarbeit

Länderübergreifendes Konzept zum Umgang mit Wölfen

Die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland arbeiten künftig eng beim Umgang mit Wölfen zusammen. Geplant ist ein länderübergreifendes Konzept, um das Wolfsmanagement zu erweitern und dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung und der Landwirtschaft Rechnung zu tragen.

 

Kooperationsvereinbarung [03/18; 356 KB] 

  • FAQ

Der Wolf in Baden-Württemberg – Fragen und Antworten

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zum Wolf in Baden-Württemberg für Sie zusammengestellt. Neben allgemeinen Informationen über das Tier, dessen Verhalten und Lebensraum finden Sie hier Fragen, die sich mit dem Zusammentreffen von Wolf und Mensch und Wolf und Nutztieren auseinandersetzen. Außerdem erläutern wir, was das Land für den Schutz der Weidetiere unternimmt.

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  • Kontakt

Ihre Ansprechpartner im Wolfsmanagement

Wo melde ich einen Nutztierriss? Wo stelle ich Anträge zu geförderten Herdenschutzmaßnahmen? Wer berät mich bei Herdenschutzmaßnahmen? Wir haben Ihnen die Ansprechpartner im Wolfsmanagement in Baden Württemberg zusammengestellt.

  • SCALP-Kriterien

Eindeutige Nachweise (C1) zu Wölfen in Baden-Württemberg

Hinweise zu Wölfen werden nach den sogenannten SCALP-Kriterien bewertet. C1-Nachweise bestätigen demnach zweifelsfrei die Anwesenheit eines Wolfes – sei es durch genetische Untersuchungen, Film- und Fotoaufnahmen oder wenn ein totes Tier entdeckt wird. Diese Nachweise haben wir Ihnen in einer Tabelle zusammengestellt. Hier sehen Sie, wann und wo Wölfe im Land aufgetaucht sind.

  • Verhaltenshinweise

Was tun, wenn Sie einem Wolf begegnen?

Grundsätzlich stellen Wölfe keine Gefahr für den Menschen dar. Wölfe kommen nur in sehr geringen Dichten vor und vermeiden als vorsichtige Tiere gewöhnlich eine direkte Begegnung mit Menschen. Da sie Menschen bereits über große Distanzen wahrnehmen, ist eine Begegnung zwischen Mensch und Wolf daher auch in Wolfsgebieten eine Seltenheit. Was ist zu beachten, falls dennoch Mensch und Wolf zusammentreffen? Wir haben Ihnen Verhaltenshinweise zusammengestellt.

Ein Schäfer errichtet eine Schutzzaun um seine Schafherde vor einem Tierangriff zu schützen
  • Hinweise für Halterinnen und Halter

Nutztiere schützen

Sofern das Auftauchen eines Wolfs bestätigt wird, sollten Tierhalter in der betroffenen Region folgende Maßnahmen ergreifen, um Angriffe auf ihre Nutztiere zu verhindern. In zwei Gebieten dem „Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald“ und dem „Fördergebiet Wolfsprävention Odenwald“ unterstützt das Land Maßnahmen finanziell.

  • Naturschutz

Untersteller begrüßt Einführung der gekoppelten Tierprämie

Im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU sollen die Schäfereien stärker als bisher unterstützt werden. Davon profitiert auch der Naturschutz im Land.

  • Wolf

Neues Fördergebiet Wolfsprävention ausgewiesen

Nachdem der Wolfsrüde GW1832m im Naturraum Odenwald sesshaft geworden ist, gibt es im Land nun ein zweites Wolfspräventionsgebiet.

  • Wolf

Wolf tötet Schafe in Singen

Die genetische Untersuchung ergibt, dass ein bisher nicht identifizierter Wolf vier Schafe im Landkreis Konstanz getötet hat.

  • Wolf

Erneuter Wolfsnachweis im Neckar-Odenwald-Kreis

Auf einem Feld im Gemeindegebiet Mudau konnte ein Wolf mit einer Videokamera gefilmt werden. In der Region hält sich seit rund sechs Monaten ein Wolf auf.

  • Naturschutz

Hund tötet Schaf in Steinen

Die genetische Untersuchung durch das Senckenberg-Institut bestätigt das.

  • Wolf

Urinspur im Schnee führt erneut zu GW 1832m in Mudau

Der Wolf ist erstmals im vergangenen September im Neckar-Odenwald-Kreis nachgewiesen worden.

  • Weidetier

Vier Tote Schafe in Singen gefunden

Zudem sind zwei weitere Lämmer verschwunden. Ob der Angreifer ein Hund oder ein Wolf gewesen ist, wird nun untersucht.

  • Herdenschutz

Zusätzliche Förderung für Nutztierhalterinnen und -halter

Das Umweltministerium darf und wird nach einer EU-Entscheidung künftig auch den Arbeitsmehraufwand für wolfsabweisenden Herdenschutz bezuschussen.

  • Wolf

Blutstropfen im Schnee identifizieren GW1832m

Der Wolfsrüde hält sich schon länger im Gemeindegebiet von Mudau im Neckar-Odenwald-Kreis auf.

  • Wolf

Wildkamera nimmt Wolf im Neckar-Odenwald-Kreis auf

Auf der Gemeindeebene von Mudau ist erneut ein Wolf gesichtet worden. Es handelt sich wohl um GW1832m.

  • Wolf

Umweltminister informiert über die Ausweitung des Fördergebiets Wolfsprävention

„Die Rückkehr des Wolfes im Schwarzwald ist eine große Herausforderung, die eine intensive Kommunikation erfordert. Nur so können wir Bürgerinnen und Bürger und auch die Verwaltungen umfassend informieren.“

  • Wolf

DNA-Analyse belegt: Wolf hat Ziege in der Gemeinde Forbach (Landkreis Rastatt) gerissen

Die Analyse des Senckenberg-Instituts ergibt, dass der residente Wolfsrüde GW852m das Nutztier Anfang des Jahres getötet hat.

  • Wolf

Wolf tappt in Mudau in Fotofalle

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt hält es für möglich, dass es sich dabei um den Rüden GW1832m handelt, der dort bereits im September nachgewiesen worden ist.

  • Weidetier

Getötete Ziege in der Gemeinde Forbach (Landkreis Rastatt) aufgefunden

Zum jetzigen Zeitpunkt kann weder ein Hund noch ein Wolf als Angreifer ausgeschlossen werden. Weitere Untersuchungen der toten Ziege sollen Klarheit schaffen.

  • Wolf

Erneut Wolfsnachweise bei Mudau

Bei einer Drückjagd im Neckar-Odenwald-Kreis wird Anfang Dezember ein Wolf gefilmt. Außerdem gibt es noch ein Fotofallenbild.

  • Wolf

Wolf nach Schafsriss in Merzhausen identifiziert

Der Rüde GW1896m ist bereits in Bayern nachgewiesen worden. Das Wildtier hat noch ein weiteres Schaf im Schwarzwald getötet.

  • Herdenschutz

Geänderte Regelungen für den wolfsabweisenden Grundschutz

Umweltminister Franz Untersteller: „Durch die neuen Vorgaben wird der Schutz der Weidetiere vereinfacht und verbessert.“

  • Weidetier

Totes Schaf im Breisgau-Hochschwarzwald gefunden

Derzeit kann weder ein Hund noch ein Wolf als Angreifer ausgeschlossen werden. Das tote Schaf wird nun näher untersucht.

  • Schafrisse

In Gurtweil (Waldshut-Tiengen) sind drei gerissene Schafe gefunden worden

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann ein Wolf als Angreifer nicht ausgeschlossen werden.

  • Wolf

Umweltministerium bietet Infoveranstaltungen im Schwarzwald zum Wolf an

An sechs Orten im November werden sich Fachleute im neu ausgewiesenen Fördergebiet mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort austauschen.

  • Wolf

Wolf reißt Reh im Gemeindegebiet von Mudau

Die Fachleute der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt gehen davon aus, dass es sich bei dem Wolf um den Rüden GW1832m handelt.

  • Wolf

Erneut Wolfsnachweis im Neckar-Odenwald-Kreis

Foto aus der Fotofalle wird als eindeutiger Beleg gewertet. Ob sich der Wolf nach wie vor in der Gegend befindet, lässt sich nicht sagen.

  • Herdenschutz

Erfolgreiches Projekt für besseren Herdenschutz

Landesschafzuchtverband und Naturschutzbund beenden gemeinsames Herdenschutzprojekt. 300.000 Euro Förderung vom Umweltministerium.

  • Wolf

DNA-Analyse eindeutig: Wolf hat Schafe im Neckar-Odenwald-Kreis gerissen

Der Wolf ist männlich, war bisher in Deutschland noch nicht erfasst und wird der Alpen-Population oder italienischen Population zugeordnet.

  • Wolf

Online-Konferenz zum Wolfsmanagement des Landes

Das Umweltministerium informiert über notwendigen Herdenschutz, Förderung und Umgang mit den zwei in Baden-Württemberg ansässigen Wölfen.