Förderwettbewerb

Natur nah dran

Logo des Förderwettbewerbs „Natur nah dran“. (Bild: NABU Baden-Württemberg)
Hummeln und andere Tiere finden auf den „Natur nah dran“-Flächen reichlich Nahrung.
Hummeln und andere Tiere finden auf den „Natur nah dran“-Flächen reichlich Nahrung.
Auf den „Natur nah dran“-Flächen kommen Wildpflanzen zum Einsatz, die zum jeweiligen Standort passen.
Auf den „Natur nah dran“-Flächen kommen Wildpflanzen zum Einsatz, die zum jeweiligen Standort passen.
Blühende „Natur nah dran“-Fläche: Je nach Jahreszeit dominieren unterschiedliche Blühaspekte.
Blühende „Natur nah dran“-Fläche: Je nach Jahreszeit dominieren unterschiedliche Blühaspekte.
In der Umbauphase informieren Schilder darüber, was auf den Flächen passiert.
In der Umbauphase informieren Schilder darüber, was auf den Flächen passiert.

Städte und Gemeinden sind wichtige Partner, um die Biodiversität in Baden-Württemberg zu erhalten. Deshalb hat das Land kommunale Projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt mit dem Förderwettbewerb „Natur nah dran“ unterstützt. Mit dem Projekt, das der NABU Baden-Württemberg betreute, wurden in den vergangenen fünf Jahren hinweg in 61 Kommunen innerörtliche Freiflächen in naturnahe, artenreiche Grünanlagen umgewandelt.

Kommunen, aber auch private Grünflächenbesitzer sollte das Projekt dazu motivieren, öffentliche Grünflächen im Siedlungsraum naturnah umzugestalten. Der NABU Baden-Württemberg hat die teilnehmenden Kommunen beraten und unterstützt – von der Planung und Realisierung der naturnahen Flächen, über die Beschaffung von gebietsheimischem Saat- und Pflanzgut bis hin zur Schulung von kommunalen Bediensteten.

Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen

Ziel des Projekts war es, Tieren und Pflanzen einen Lebensraum im Wohnumfeld des Menschen zu bieten. Die biologische Vielfalt wurde gefördert und die Lebensqualität der Bevölkerung (verbessertes Klimas, gesteigerter Erlebniswert) erhöht.

Erste Projektrunde abgeschlossen

Die erste Projektrunde ist inzwischen abgeschlossen. Im Verlauf des Wettbewerbs waren insgesamt 336 Bewerbungen aus 229 unterschiedlichen Kommunen eingegangen. Damit haben rund ein Fünftel aller Kommunen im Land teilgenommen. Das Projekt wurde auch im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes umgesetzt. Durch die gezielte finanzielle Förderung von Planung und Realisierung der entsprechenden Maßnahmen in Höhe von maximal 15.000 Euro pro Gemeinde lieferte das Projekt einen Anreiz, sich im Flächenmanagement (zunächst) auf einem Teil des kommunalen Siedlungsgrüns neu zu orientieren.

Neue Bewerbungsrunde?

Derzeit wird geprüft, ob eine weitere Bewerbungsrunde realisiert werden kann. Informationen hierzu veröffentlichen wir auf dieser Seite.