Handlungsfeld: Stärkung der Umweltbildung und -partizipation durch digitale Technologien

Projekt: Klim:ReAction

Zwei Hände legen sich schützend um eine Erdkugel.

Durch den Klimawandel wird es in Mitteleuropa künftig wärmer und die Wetterextreme nehmen zu. Viele Menschen haben nur eine vage Vorstellung davon, wie sich ihre direkte Umgebung dadurch verändern wird. Die Visualisierung von Klimafolgen – insbesondere vor der eigenen Haustür – kann helfen, die Akzeptanz der Menschen für den Klimaschutz und das Wissen über mögliche Klimaschutzmaßnahmen zu erhöhen.

Visualisierungen helfen, Klimafolgen zu begreifen

Daher ist es Ziel des Projekts Klim:ReAction, die Folgen des Klimawandels mit Hilfe einer mobilen Klimawandel-App und einer webbasierten Plattform darzustellen. App und Plattform sollen landesweit anwendbar sein.

Schülerinnen und Schüler sollen standortgenaue Informationen zu möglichen Folgen des Klimawandels und Anpassungsmaßnahmen erhalten und dazu motiviert werden, diese auf einer interaktiven Baden-Württemberg-Karte selbst zu melden.

Die Klimawandel-App ermöglicht damit einen aktiven Schulunterricht: Exkursionen mit der Klasse sollen helfen zu verstehen, welche Klimawandelfolgen im direkten Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler zu finden sind.

Auch Privatpersonen können die App nutzen: Sie können Informationen zu klimawandelrelevanten Themen mittels regional differenzierten Klimadaten abrufen und Anpassungsmaßnahmen melden.

Kurze Bewertung nach Nachhaltigkeitskriterien

Für viele Menschen ist der Klimawandel ein Phänomen, das sich sowohl räumlich als auch zeitlich weit entfernt abspielt. Andere sind entmutigt, weil sie das Gefühl haben, dem Wandel ohnehin nichts entgegensetzen zu können. Eine Möglichkeit, die Menschen für den Klimaschutz zu sensibilisieren, ist, ihnen die Klimafolgen in ihrer bekannten Umgebung anschaulich darzustellen. So schaffen wir ein Bewusstsein für die Verletzlichkeit der Lebensräume vor der eigenen Haustür.

Eckdaten des Projekts

Projektbeteiligte:

  • Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
  • Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW)
  • Pädagogische Hochschule Heidelberg

Projektstart: 2018

Voraussichtlicher Abschluss des Projekts: 2021