Beförderung radioaktiver Stoffe

Schutzmaßnahmen

Beförderung radioaktiver Stoffe

Die Beförderung radioaktiver Stoffe unterliegt dem Atom- bzw. Strahlenschutzrecht und dem Gefahrgutrecht. Hier sind Sicherheitsstandards festgelegt, damit Bevölkerung und Umwelt nicht gefährdet werden.

Zuständigkeit des Ministeriums

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft ist nach dem Atom- und dem Gefahrgutrecht für die Überwachung der Beförderung radioaktiver Stoffe der kerntechnischen Anlagen und Einrichtungen Baden-Württembergs zuständig.

Zur Beförderung zählt das Gefahrgutrecht nicht nur die Beförderung von A nach B, sondern unter anderem auch die Vorbereitung, den Versand, das Beladen und das Entladen. Die Beförderung von Kernbrennstoffen unterliegt in aller Regel der Genehmigungspflicht nach § 4 des Atomgesetzes (AtG). In diesen Genehmigungen wird grundsätzlich gefordert, dass jede Beförderung mindestens 48 Stunden vor der eigentlichen Beförderung gemeldet werden muss, unter anderem an die Lagezentren der Innenbehörden der Länder. In Baden-Württemberg leitet das Lagezentrum des Innenministeriums diese Anmeldungen an das Umweltministerium weiter.

Wer radioaktive Abfälle zur Beförderung abgibt, muss dies der für ihn zuständigen Behörde mindestens fünf Arbeitstage vorher mitteilen. Für die kerntechnischen Anlagen und Einrichtungen in Baden-Württemberg ist das Umweltministerium zuständig.

Handbuch des Ministeriums

Da die Aufsicht über die Beförderung radioaktiver Stoffe einen besonders sensiblen und komplexen Sachverhalt darstellt, hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg ein Aufsichtshandbuch [01/15; 1,6 MB] erstellt. Die Inhalte des Handbuchs werden regelmäßig überprüft und soweit erforderlich angepasst.

Atomrechtliche Aufsicht als oberste Landesbehörde Atomrechtliche Aufsicht

  • Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
    Kernerplatz 9
    70182 Stuttgart

    Kontakt: Oliver Kosbadt

    0711 126-2569

    0711 126-2885

    oliver.kosbadt@um.bwl.de 

Atomrechtliche Aufsicht für alle Verkehrsträger Atomrechtl. Aufsicht (Verkehrsträger)

  • (mit Ausnahme der Regelung des § 24 Abs. 1 AtG)

    • Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (Kernbrennstoffe)
    • Regierungspräsidium (sonstige radioaktive Stoffe)

     

Verkehrsrechtliche Aufsicht als oberste Landesbehörde Verkehrsrechtliche Aufsicht

  • Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
    Dorotheenstraße 8
    70173 Stuttgart

    Kontakt: Simone Lutz

    0711 231-5746

    0711 231-5709

    simone.lutz@vm.bwl.de

Verkehrsrechtliche Aufsicht für Straße Verkehrsrechtl. Aufsicht (Straße)

    • Polizeivollzugsdienst
    • Untere Verwaltungsbehörde

     

Verkehrsrechtliche Aufsicht für Schiene (nichtbundeseigene Eisenbahn) Verkehrsrechtl. Aufsicht (Schiene)

    • Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (Anlagen oder Einrichtungen, die der atomrechtlichen Aufsicht durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft unterliegen)
    • Regierungspräsidium (Anlagen oder Einrichtungen, die der atomrechtlichen Aufsicht durch das Regierungspräsidium unterliegen)
    • Regierungspräsidium Freiburg (Grubenanschlussbahnen)

     

Verkehrsrechtliche Aufsicht für Wasserstraße und Hafen Verkehrsrechtl. Aufsicht (Wasserstraße/Hafen)

    • Untere Verwaltungsbehörde und Polizeivollzugsdienst (Landesgewässer und Häfen mit Ausnahme des Hafens Mannheim)
    • Staatliches Hafenamt Mannheim (Hafen Mannheim)

     

Verkehrsrechtliche Aufsicht in Betrieben Verkehrsrechtl. Aufsicht (Betrieb)

    • Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (Anlagen oder Einrichtungen, die der atomrechtlichen Aufsicht durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft unterliegen)
    • Regierungspräsidium (Anlagen oder Einrichtungen, die der atomrechtlichen Aufsicht durch das Regierungspräsidium unterliegen)

     


Aktuelles

Transport von Brennelementen von Obrigheim nach Neckarwestheim

Mehr

Weitere Informationen

Informationen zum Strahlenschutz

Mehr


Überwachung der Radioaktivität

Mehr


Überwachung in Industrie und Medizin

Mehr


Notfallschutz

Mehr

Fußleiste