Verwertung und Beseitigung

Das Mengengerüst beim Abbau von Kernkraftwerken

Die Freigabe von radioaktiven Reststoffen ist insbesondere beim Rückbau der Kernkraftwerke von Bedeutung. Rund 98 % der Masse eines Kernkraftwerks (z. B. Gesamtmasse der Anlage GKN I: ca. 331.000 Tonnen) sind nicht oder nur geringfügig radioaktiv belastet. Hier werden die Freigabewerte für die uneingeschränkte Freigabe bzw. zur Beseitigung auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen eingehalten. Diese Stoffe müssen somit nicht in ein Endlager für radioaktive Abfälle.

Die Trennung zwischen radioaktiv belasteten und nicht belasteten Abfällen ist sinnvoll, um die Mengen an radioaktivem Abfall zu reduzieren und den unbedenklichen Abfall zu recyceln oder regulär zu entsorgen.