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Bioabfälle sammeln ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz!

Mit dem getrennten Sammeln kompostierbarer Küchenabfälle betreiben Bürgerinnen und Bürger aktiven Umwelt- und Klimaschutz. Seit dem 1. Januar 2015 ist die getrennte Bioabfallsammlung bundesweit Pflicht, denn wir alle wollen die wertvollen Rohstoffe des Bioabfalls umfassend nutzen.

Über die Hälfte unserer Küchenabfälle können kompostiert werden. Sie gehören in die Biotonne – und nicht in den Restmüll. Denn unser Restmüll wird verbrannt und die wertvollen Nährstoffe der Küchenabfälle gehen damit verloren.

Industrielle Verwertungsanlagen verwandeln Bioabfälle in Kompost. Den Kompost nutzen Landwirte, Hobbygärtner und der Gartenbau als Ersatz für Mineraldünger und Torferde, um neue Pflanzen heranzuziehen. Das schont die Umwelt, denn die Produktion von Mineraldünger ist mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden.

Indem wir Kompost verwenden, betreiben wir auch aktiven Bodenschutz: Kompost verbessert dank seiner humusbildenden Wirkung die Struktur des Bodens und schützt sie damit vor Erosion und erhöhten Nährstoffauswaschungen. Kompost dient bei der Herstellung von Erden als Torfersatz und trägt damit zum Erhalt der Moore und zum Klimaschutz bei: Denn wenn Torf auf Böden ausgebracht wird, setzt sich der im Torf enthaltende fossile Kohlenstoff zu Kohlendioxid (CO2) um und verstärkt damit den Treibhauseffekt.

In manchen Kreisen in Baden-Württemberg wird aus den Bioabfällen vor der Kompostierung noch Biogas gewonnen und damit CO2-neutral Strom und Wärme erzeugt. Hier haben die Bioabfälle sogar einen doppelten Nutzen.

Der Film des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg erläutert auf leicht verständliche Art, wie die im Land gesammelten Bioabfälle energetisch und stofflich verwertet werden können.