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Artenschutz
  • 01.03.2019

Wolfsverdacht bei Nutztierrissen in Oppenau bestätigt

  • Europäischer Wolf - Canis lupus lupus

    Bild: Rudi Ernst

Ein Wolf ist für die zwei am 18. Februar in Oppenau im Ortenaukreis aufgefundenen gerissenen Schafe verantwortlich. Dies ist das Ergebnis der genetischen Untersuchung von Rissabstrichen, die die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) an das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen (Hessen) geschickt hatte.

Aufgrund einer Kontamination der Proben mit Fuchsspuren konnte das Senckenberg-Institut das vorhandene Genmaterial nicht eindeutig dem im Nordschwarzwald ansässigen Wolfsindividuum „GW 852m“ zuordnen. Die Fachleute halten es jedoch für wahrscheinlich, dass es sich um dieses Individuum handelt.

Wie bei bisher allen gemeldeten Nutztierrissen war auch bei den Schafsrissen in Oppenau die Zäunung nicht ausreichend.

Oppenau befindet sich in der „Förderkulisse Wolfsprävention“. In dem so beschriebenen Gebiet werden besondere Anforderungen an den Herdenschutz gestellt. Das Land bezuschusst 90 Prozent der Anschaffungskosten für Herdenschutzmaßnahmen wie Elektrozäune.

Weitere Informationen

Allgemeine Informationen zum Wolf Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter

Zum Herunterladen

Handlungsleitfaden: Die Rückkehr des Wolfes [01/18; 1,6 MB]

Förderkulisse Wolfprävention [05/18; 470 KB]


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