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Klimaschutz
  • 04.10.2017

Umweltminister Franz Untersteller spricht an der New York University über Klimaschutz und Klimaanpassung

Regionale Initiativen gewinnen für den Klimaschutz zunehmend an Bedeutung.“

Auf Einladung des Deutschen Generalkonsulats und der New York University hat Umweltminister Franz Untersteller gestern (02.10.) in New York City über die baden-württembergische Klimaschutzpolitik gesprochen. Insbesondere das bundesweit einzigartige baden-württembergische Erneuerbare-Wärme-Gesetz, EWärmeG, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Mit diesem Gesetz fördert Baden-Württemberg den Einsatz erneuerbarer Energien sowie den effizienten Energieeinsatz bei Heizung und Warmwasserbereitung in Bestandsgebäuden.

„Wie Baden-Württemberg hat auch New York erkannt, dass Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien die wesentlichen Schlüssel für erfolgreichen Klimaschutz sind“, sagte Untersteller im Anschluss an die Veranstaltung. „Und wie Baden-Württemberg will auch New York in beiden Bereichen Maßstäbe setzen.“

Die Veranstaltung an der New York University diente dem gegenseitigen Informationsaustausch und war Teil einer Reihe von transatlantischen Gesprächen, die vom Auswärtigen Amt finanziert werden.

Zwar sei Baden-Württemberg mit seinem EWärmeG aktuell ein Stück weiter als New York City, führte Untersteller aus. Aber die Stadt New York plane ebenfalls, einen ordnungspolitischen Rahmen für mehr Effizienz in Gebäuden zu setzen. „Deshalb war es spannend zu diskutieren, welchen Weg wir eingeschlagen haben und welchen Weg New York City gehen wird.“

Untersteller traf sich in New York auch mit Vertretern der Regional Greenhouse Gas Initiative. Dieser Initiative gehören derzeit neun US-Bundesstaaten an, deren Ziel es ist, über CO2-Zertifikate die Treibhausgasemissionen in der Stromproduktion nachhaltig zu reduzieren. Die Einnahmen dieses Emissionshandels werden gezielt in Energieeffizienzmaßnahmen investiert. „Diese Initiative zeigt, dass es auch in der Trump-Administration effektiven Klimaschutz in den USA gibt und geben wird. Viele US-Bundesstaaten und Städte haben verstanden, dass durch den Ausstieg der USA aus dem Pariser Weltklimaabkommen die Verantwortung von Regionen und Städten für den Klimaschutz größer geworden ist. Und sie nehmen ihre Verantwortung wahr.“


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