Artenschutz

Totes Tier an der A 6 als Wolf identifiziert

Das am 18. Februar 2019 an der Autobahn A 6 zwischen den Anschlussstellen Öhringen und Neuenstein (Hohenlohekreis) tot aufgefundene Tier war ein Wolf. Das hat das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin heute (28.02.) gegenüber der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) bestätigt. Der Wolf war mit einem Chip versehen anhand dessen er als das Tier identifiziert werden konnte, das am 18. Januar 2019 aus dem Wildpark Knüll in Hessen entlaufen war.

Ob es sich bei dem an der A 6 getöteten Wolf um das Tier handelt, das am Wochenende vor dem Unfall in der Nähe von Schwarzach, Binau, Neckargerach und Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis gesichtet wurde, ist bislang nicht geklärt. Derzeit werden die damals sichergestellten Haare beim Senckenberg-Institut genetisch analysiert. Das Umweltministerium wird das Ergebnis dieser Untersuchung veröffentlichen, sobald sie abgeschlossen ist. Das kann noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

Weitere Links

Allgemeine Informationen zum Wolf Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter

Zum Herunterladen

Handlungsleitfaden: Die Rückkehr des Wolfes [01/18; 1,6 MB]

Förderkulisse Wolfprävention [05/18; 470 KB]

Kamera beim Filmdreh
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