Umweltforschung

Statuskolloquium Umweltforschung Baden-Württemberg 2017 in Stuttgart

Ministerialdirektor Helmfried Meinel: „Forschungen im Bereich von Energie, Speichertechnologien und Wasserstoffnutzung liefern wichtige Grundlagen für einen wirksamen Umweltschutz und eine erfolgreiche Umweltpolitik.“

Im Haus der Wirtschaft in Stuttgart findet heute (22.02.) und morgen das diesjährige Statuskolloquium Umweltforschung Baden-Württemberg statt. Zur Begrüßung der Veranstaltung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sagte Amtschef Helmfried Meinel: „Klimawandel, Rückgang der Artenvielfalt, Stickstoffüberschuss und schwindende natürliche Ressourcen stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Eine anwendungsorientierte Umwelt- und Energieforschung, wie wir sie hier im Land fordern und fördern, ist elementar für einen wirksamen Umweltschutz und eine erfolgreiche Umweltpolitik.“

Auf dem zweitägigen Kolloquium präsentieren Akteure ihre laufenden Projekte und diskutieren die bisherigen Ergebnisse mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis. „Ziel des Treffens ist es, eine hohe fachliche Qualität der Forschungsprojekte zu sichern,“ betonte Meinel. „Wir erwarten von den geförderten Projekten, dass sie natur- und sozialwissenschaftliche, technische und methodische Beiträge zur Identifikation und Charakterisierung komplexer Umweltprobleme liefern,“ so der Amtschef weiter. Nur dann könne es gelingen, eine dauerhaft lebenswerte Umwelt zu gestalten.

Land fördert Projekte mit insgesamt 26 Millionen Euro

In den letzten Jahren standen Vorhaben zur Umsetzung der Energiewende, zum schonenden Umgang mit Ressourcen und zum klimaverträglichen Umgang mit den Mooren im Fokus der baden-württembergischen Umweltforschung. „Zukünftig werden Energie- und Energiespeichertechnologien, nachhaltige Digitalisierung, Energieeffizienz und die Nutzung von Wasserstoff die vorherrschenden Themen in der Umweltforschung sein,“ erklärte Helmfried Meinel und ergänzte: „Die beim heutigen Statuskolloquium vorgestellten Projekte fördert das Land mit insgesamt 26 Millionen Euro.“

Ergänzende Informationen 

Im Umweltforschungsjournal „Einblicke“ informieren das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, die LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz und der Projektträger Karlsruhe (PTKA) am KIT alle zwei Jahre kurz und prägnant über aktuelle Entwicklungen in der baden-württembergischen Umweltforschung. Die aktuell veröffentlichte Ausgabe „Einblicke 2016“ legt den Fokus auf die Bereiche Energie und Ressourcenschonung. Das Journal steht auf der Webseite der LUBW unter www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/265977/ als PDF-Datei zum Download bereit.

Einen Überblick über den Forschungstransfer sowie alle Berichte zur Umweltforschung in Baden-Württemberg finden Sie auf den LUBW-Themenseiten.

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