Wolf

Senckenberg-Institut bestätigt: Ziegenrisse in Forbach Mitte Februar gehen auf das Konto eines Wolfs

Ein Wolf (Foto: © dpa)

Die Analyse der eingeschickten Proben von den getöteten Ziegen in Forbach (12. und 18. Februar) hat ergeben, dass ein Wolf für die Risse verantwortlich ist. Damit hat sich die Annahme der Fachleute von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg bestätigt.

Vermutlich handelt es sich bei dem Wolf um den bekannten Rüden GW852m. Endgültige Gewissheit kann aber erst das Ergebnis der weiteren genetischen Untersuchung der Rissabstriche durch das Senckenberg-Institut bringen.

Forbach gehört zur sogenannten „Förderkulisse Wolfsprävention“. In dieser Region wird GW852m seit über zwei Jahren regelmäßig nachgewiesen.

In der Förderkulisse unterstützt das Land Nutztierhalterinnen und -halter bei der Finanzierung von Herdenschutzmaßnahmen. Bei noch unzureichendem Herdenschutz stellt das Umweltministerium über die FVA kurzfristig Notfall-Zaunsets beziehungsweise Flatterband mit Stangen für 1,20 Meter Höhe bereit.

Ergänzende Informationen

Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter Allgemeine Informationen zum Wolf

Zum Herunterladen

Grundschutz für Schafe, Ziegen, Gehegewild innerhalb Förderkulisse [04/19; 258 KB]
Handlungsleitfaden: Die Rückkehr des Wolfes [01/18; 1,6 MB]
Förderkulisse Wolfprävention [05/18; 470 KB]