Energie

Risikotechnologie Fracking gehört verboten

Umweltminister Franz Untersteller begrüßt Ankündigung der Bundesumweltministerin, Fracking gesetzlich zu verbieten. "Mit Gas-Fracking schädigen wir nachhaltig die Umwelt, leisten aber keinen Beitrag für eine zukunftsfähige Gasversorgung".

Umweltminister Franz Untersteller hat die wegen der derzeitigen russischen Politik erneut aufgeflammte Diskussion über Gas-Fracking in Deutschland als "unnötig und in der Sache nicht gerechtfertigt" bezeichnet.

Abgesehen davon, dass es derzeit keine Anzeichen dafür gebe, dass Russland seine Lieferverträge nicht einhalten will, sei Fracking keine Option: "Das Risiko für die Umwelt ist zu groß, die unkonventionellen Gasvorkommen in Deutschland nach allem was bekannt ist, kaum ausreichend, um langfristig für Versorgungssicherheit zu sorgen. Jetzt nach Fracking zu schreien als Lösung für die Gasversorgung ist unverantwortlicher Aktionismus. Das Gegenteil ist gute Politik: wir müssen Fracking schnellstmöglich verbieten."

Untersteller begrüßte deshalb ausdrücklich die Ankündigung der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, ein Gesetz zu verabschieden, das Fracking in Deutschland verbietet. Damit liege sie ganz auf der Linie baden-württembergischer Politik, sagte Untersteller: "Ich gehe davon aus, dass Ministerin Hendricks ihren Worten jetzt schnell Taten folgen lässt. Ein Verbot würde endlich Klarheit in der Sache, vor allem aber Sicherheit für die Umwelt bedeuten. Von mir bekommt Barbara Hendricks für ihr Gesetz alle Unterstützung, die sie benötigt."

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