Wirtschaft

Nachhaltige Entwicklung durch Bioökonomie

Grünalgen im Dunkelfeld: Mikroalgen sind eine wichtige Säule einer zukünftigen Bioökonomie, denn sie produzieren ohne Konkurrenz zu landwirtschaftlichen Flächen eine große Vielfalt hochwertiger Produkte.

Podiumsdiskussion in der baden-württembergischen Landesvertretung Brüssel

„Bioökonomie ist Umweltschutz, Klimaschutz und Artenschutz in einem. Mit innovativen biologischen Konzepten können wir recycelbare Rohstoffe gewinnen, Treibhausgasemissionen senken und Biodiversität stärken“, sagte Umweltminister Franz Untersteller heute (25.09.) in Brüssel. Er und die Staatssekretärin für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, haben dort die „Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie Baden-Württemberg“ im Rahmen einer Podiumsdiskussion präsentiert.

Friedlinde Gurr-Hirsch: „Baden-Württemberg liefert mit der Landesstrategie ein Modell für eine nachhaltige und kreislauforientierte Wirtschaftsform. Es kann als Beispiel für andere Regionen dienen und bildet eine wichtige Ergänzung zur europäischen Bioökonomiepolitik.“

Baden-Württemberg sieht in der Bioökonomie einen zukunftsweisenden Ansatz, um zu einer ressourcenschonenden Art des Wirtschaftens zu kommen. Mit ihrer Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie Baden-Württemberg haben das Umweltministerium und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz schon vor einigen Monaten den Rahmen für eine nachhaltige kreislauforientierte Wirtschaft im Land gesetzt. „Wie kaum ein anderer Forschungs- und Technologiezweig versuchen die Wissens- und Wirtschaftsbereiche der Bioökonomie ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in Einklang zu bringen. Baden-Württemberg steht mit seiner Landesstrategie ganz vorne unter den Regionen“, sagten Gurr-Hirsch und Untersteller.

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Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie Baden-Württemberg

Weitere Informationen

Bioökonomie

Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Bioökonomie und Innovation