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  • 03.12.2015

Land prämiert Trägerorganisationen für zwölf regionale Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz

Ministerialdirektor Helmfried Meinel: „In ganz Baden-Württemberg können sich demnächst Unternehmen kostenlos darüber informieren, welche Möglichkeiten und Beratungsangebote ihnen zu den Themen Energiesparen und Energieeffizienz zur Verfügung stehen.“ 

Der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, hat heute (03.12.) in Stuttgart rund 30 Trägerorganisationen für die zwölf regionalen Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz ausgezeichnet. Die über das ganze Land verteilten Kompetenzstellen sollen als unabhängiger Ansprechpartner neutral und kostenlos den Unternehmen dabei helfen, die jeweils für sie geeigneten Informationen und Angebote zur Energieberatung in Anspruch nehmen zu können. „Mit dieser Maßnahme richten wir ein wichtiges wie auch entscheidendes Unterstützungsangebot für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen ein, welches auf regionaler Ebene zudem den Austausch der beteiligten Akteure anreizen wird“, erklärte Helmfried Meinel.

„Die Unternehmen im Land verbrauchen knapp ein Viertel der Energie in Baden-Württemberg“, betonte Meinel weiter. „Wenn sie die benötigte Energie noch effizienter einsetzen und konsequent erneuerbare Energien nutzen, können sie ihre Produktions- und Energiekosten sowie ihren CO2-Ausstoß deutlich verringern. Wir wollen, dass die Unternehmen diese großen Potenziale auch tatsächlich heben, deswegen hat die Landesregierung die regionalen Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz ins Leben gerufen.“ Hauptzielgruppe seien vor allem kleine und mittlere Unternehmen aus Handel, Industrie, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen, so der Amtschef des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Darüber hinaus bilden die zwölf Kompetenzstellen gemeinsam mit der zentralen Koordinierungsstelle bei der Umwelttechnik Baden-Württemberg GmbH das landesweite „Netzwerk Energieeffizienz“. „Damit können Synergien genutzt und weitere Potenziale der Energieeffizienz erschlossen werden“, sagte Meinel weiter.

Das Förderprogramm „Regionale Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz“ ist auf sieben Jahre angelegt und hat ein Volumen von insgesamt 24 Millionen Euro. 50 Prozent (zwölf Millionen Euro) stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), das Land bringt eigene Mittel in Höhe von 9,3 Millionen Euro ein und die Trägereinrichtungen der KEFF beteiligen sich mit rund 2,7 Millionen Euro.


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