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Energie
  • 19.12.2018

Konfliktlösung vor Ort – „Forum Energiedialog“ des Umweltministeriums wird fortgesetzt

Umweltminister Franz Untersteller: „Nach wie vor besteht Bedarf an einer überparteilichen Unterstützung, wenn es im Zusammenhang mit der Energiewende zu Konflikten vor Ort kommt.“

Nach einer europaweiten Ausschreibung hat die Bietergemeinschaft „team ewen GbR ewen knappstein schönfelder“ und „Genius GmbH“ aus Darmstadt vom Umweltministerium den Auftrag erhalten, in den kommenden zunächst zweieinhalb Jahren das „Forum Energiedialog“ (FED) weiterzuführen. Das Forum berät und unterstützt Kommunen im Land, wenn es bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort zu Konflikten kommt oder zu kommen droht.

Umweltminister Franz Untersteller begrüßte die Entscheidung für die Bietergemeinschaft, die bereits in den vergangenen knapp drei Jahren das „Forum Energiedialog“ betrieben hatte, als Zeichen der Kontinuität und Verlässlichkeit: „Der Bau von Windrädern oder die Planung für eine PV-Anlage – Energiewendeprojekte führen immer wieder zu Konflikten vor Ort. Mit dem Forum Energiedialog bieten wir ein bewährtes überparteiliches Instrument, das in den Kommunen bekannt und akzeptiert ist.“

Das FED wird vom Umweltministerium mit rund zwei Millionen Euro bis Mitte 2021 finanziert. Das Forum berät die kommunale Verwaltung und die Gemeinderäte im Land auf Anfrage, vermittelt zwischen widerstreitenden Interessen, initiiert Begegnungen, Runde Tische und Bürgerbeteiligungsformate sowie organisiert und moderiert Informations- und Dialogveranstaltungen im jeweiligen „Konfliktgebiet“. Dabei arbeitet es überparteilich und unabhängig.

Ziel des FED ist es, dabei zu helfen, dass Konflikte in Kommunen konstruktiv und fair ausgetragen werden. In den vergangenen knapp drei Jahren hat sich das Forum in 30 Kommunen des Landes über einen längeren Zeitraum hinweg engagiert.

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Forum Energiedialog


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