Ressourceneffizienz

Kompetenzzentrum für Rohstoffe der Otto Graf GmbH in Herbolzheim feierlich in Betrieb genommen

Einweihung des Kompetenzzentrums für Rohstoffe der Otto Graf GmbH (von links): Geschäftsführer Otto Peter Graf, Prokurist Jörg Drägert und Minister Franz Untersteller
Einweihung des Kompetenzzentrums für Rohstoffe der Otto Graf GmbH (von links): Geschäftsführer Otto Peter Graf, Prokurist Jörg Drägert und Minister Franz Untersteller

Kompetenzzentrum für Rohstoffe der Otto Graf GmbH in Herbolzheim feierlich in Betrieb genommen

Anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme des Kompetenzzentrums für Rohstoffe hat der baden-württembergische Umweltminister heute (14.02.) die Firma Otto Graf GmbH in Herbolzheim (Landkreis Emmendingen) besucht. In seinem Grußwort lobte Franz Untersteller das große Engagement des badischen Familienunternehmens für das Recycling von Kunststoffen: „Die Otto Graf GmbH beweist, dass Kunststoffrecycling auf einem hohen Niveau funktioniert. In dem neuen Recyclingwerk werden Rezyklate hergestellt, die nahezu die Qualität von Primärrohstoffen erreichen.“

In einem rohstoffarmen Land wie Baden-Württemberg sei die Rohstoffsicherung und der kluge und effiziente Umgang mit vorhandenen Ressourcen von existenzieller Bedeutung für die Wirtschaft, sagte der Minister. Er betonte: „Wir müssen weg von der Linear- und damit Wegwerfwirtschaft hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Die Otto Graf GmbH zeigt uns nicht nur, „dass“ das funktioniert. Sondern „wie gut“. Mit dem Kompetenzzentrum für Rohstoffe schließt das Unternehmen den Kreislauf seiner Produkte und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Schonung der begrenzten natürlichen Ressourcen.“ In einer Zeit, in der andere Hersteller noch überlegen, Rezyklate einzusetzen, sei die Otto Graf GmbH schon einen großen Schritt weiter.

Beste Qualität bei Rezyklaten und großer Nutzen für die Umwelt

Die neu gebaute Sortieranlage der Firma Otto Graf GmbH kann auf sehr hohem Niveau Kunststoffarten trennen. Zudem erkennt die Technik Verunreinigungen im Kunststoff-Mahlgut und sortiert sie im Prozess aus. Dadurch kann nahezu Primärrohstoffqualität beim Rezyklat erreicht werden.

Mit der Anlage können zukünftig jährlich über 50.000 Tonnen Altkunststoffe recycelt werden. Das vermeidet im Jahr bis zu 100.000 Tonnen CO2-Emissionen.

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