Atomkraftwerk Neckarwestheim

Kein neuer Sachstand – kein neues Gutachten zur Prüfung eingegangen

Kernkraftwerk Neckarwestheim (Foto: ENBW/Daniel Meier-Gerber)

Atomkraftwerk Neckarwestheim kann nach vorliegenden Erkenntnissen sicher betrieben werden

Dem Umweltministerium Baden-Württemberg liegen keine Unterlagen vor, nach denen, das Problem der schadhaften Dampferzeuger-Heizrohre im Kernkraftwerk GKN II neu bewertet werden müsste.

Medienberichte des SWR stützen sich auf ein bisher geheim gehaltenes Gutachten, das dem Umweltministerium trotz mehrmaliger Nachfrage weder vom SWR noch vom Gutachter zur Prüfung und Bewertung übersandt wurde.

Wie brisant können die angeblich neuen Informationen sein, wenn sie der Behörde, die dem Kernkraftwerk Neckarwestheim die Betriebserlaubnis entziehen könnte, vorenthalten werden?

Umfangreiche Prüfungen in den vergangenen Jahren

Das Problem der schadhaften Dampferzeuger-Heizrohre ist seit 2018 bekannt und von mehreren unabhängigen Sachverständigen sowie der Reaktorsicherheitskommission gründlich untersucht worden.
Die Anlage GKN II kann demnach auf der Basis des kerntechnischen Regelwerks und des Standes von Wissenschaft und Technik sicher betrieben werden.

Neue Erkenntnisse zum Sachverhalt liegen nicht vor.

Zum Herunterladen

Bericht 2019 mit Fortschreibung 2020 des Ministeriums zum Meldepflichtigen Ereignis 04/2018 GKN II „Lineare Anzeigen bei Wirbelstromprüfung von Dampferzeugerheizrohren“ [07/20; PDF; 1 MB]