Donauraum

Innovative Umwelttechnologien als Chance für den Donauraum

Morgen und übermorgen treffen sich Vertreter von Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus acht Anrainerstaaten der Donau, um in Stuttgart über Chancen und Perspektiven für eine Zusammenarbeit in den Bereichen Energieeffizienz, Abfall und Abwasser zu diskutieren. Die vom Umweltministerium gemeinsam mit dem Finanz- und Wirtschaftsministerium ausgerichtete Veranstaltung hat zum Ziel, ein grenzübergreifendes strategisches Netzwerk aufzubauen das die Verbreitung und Nutzung innovativer Umwelttechnologien in der Donauregion voranbringt.

„Der Donauraum“, sagte Finanzminister Nils Schmid im Vorfeld des Workshops, „bietet ein enormes wirtschaftliches, ökologisches, kulturelles und gesellschaftliches Potential und damit für alle beteiligten Länder große Chancen.“

Speziell Umweltfragen, so Umweltminister Franz Untersteller, seien längst nicht mehr national zu beantworten. Und allein für die Anpassung an die Umweltstandards der EU seien bei den EU-Beitrittsländern der Region Investitionen in Höhe eines dreistelligen Milliarden-Euro-Betrages erforderlich.

Franz Untersteller: „Es besteht die Chance, alle Staaten im Donauraum mittelfristig an ein hohes Umweltschutzniveau heranzuführen und die Umweltbedingungen im gesamten Donauraum nachhaltig zu verbessern.“

Das bedeute neue Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten für innovative Umwelttechnologien und für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Bereichen Abfall, Abwasser und Energieeffizienz.

Untersteller verwies auf die bereits bestehenden guten Kontakte Baden-Württembergs mit Ungarn, Rumänien und Bulgarien sowie auf die Zusammenarbeit mit Serbien und Kroatien: „Wir wollen in den kommenden Jahren das Netzwerk stärken und ausbauen, es soll eine lebendige Zusammenarbeit sein, die in konkrete anlass- und projektbezogene Kooperationen mündet.“

Quelle:

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg / Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg