Kernenergie

Informationskommission zum Kernkraftwerk Neckarwestheim tagt am 24. Oktober

Kernkraftwerk Neckarwestheim (Foto: ENBW/Daniel Meier-Gerber)

Wanddickenschwächungen an Heizrohren in Dampferzeugern des Blocks II auf der Agenda

In der 12. Sitzung der Informationskommission zum Kernkraftwerk Neckarwestheim stehen unter anderem die im Rahmen der diesjährigen Revision von Block II festgestellten Wanddickenschwächungen an 191 Dampferzeugerheizrohren auf der Agenda. Sowohl das Umweltministerium als Atomaufsicht und als auch die EnBW als Betreiber der Anlage werden hierzu Vorträge halten. Die Sitzung am 24. Oktober ist öffentlich. Sie beginnt um 18:00 Uhr in der Reblandhalle in Neckarwestheim.

Schwerpunkt der Diskussion wird voraussichtlich die sicherheitstechnische Bewertung der Befunde durch das Umweltministerium sein, die im Ergebnis dazu geführt hat, dass die Anlage wiederangefahren werden konnte. „Wir würden bei jedem begründeten Zweifel an der Sicherheit ein Atomkraftwerk nicht wieder ans Netz lassen“, versicherte der Leiter der Atomaufsicht, Gerrit Niehaus, heute (22.10.) in Stuttgart. „Gleichwohl haben wir Verständnis für die Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger. Es ist uns daher wichtig, sowohl die Befunde an den Dampferzeugerheizrohren als auch unsere Bewertung dazu transparent zu machen. Dafür stellen wir uns der öffentlichen Diskussion in der Infokommission.“

Weitere Informationen

Infokommission zum Kernkraftwerk Neckarwestheim: Tagesordnung für die Sitzung am 24.10.2019

Zum Herunterladen

Umfassender Bericht zu den festgestellten Wanddickenschwächungen an den Dampferzeugerheizrohren in Block II des Kernkraftwerks [09/19; 744 KB]