Aktuelle Meldung

Artenschutz
  • 10.12.2018

Genetische Untersuchung belegt zweiten Wolf im Nordschwarzwald

Keine Hinweise auf Geschlecht und Verbleib

Das Senckenberg-Institut hat das Ergebnis der Untersuchung einer Kotprobe bekannt gegeben, die am 30. September in Forbach gefunden wurde. Demnach hat sich zumindest vor gut zwei Monaten ein zweiter Wolf neben dem schon bekannten Tier mit der offiziellen Bezeichnung GW852m im Nordschwarzwald aufgehalten.

Der nun analysierte Haplotyp (HW01) wurde in Baden-Württemberg bislang noch nicht nachgewiesen. Ob es sich bei dem jetzt nachgewiesenen Wolf um ein durchziehendes Tier handelt oder ob es sich noch in der Region aufhält, ist nicht bekannt.

Geschlecht und Rudelzugehörigkeit des Wolfes sind ebenfalls unklar, derzeit versucht das Senckenberg-Institut, diese Punkte noch zu klären. Um weitere Erkenntnisse zu erhalten, hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg (FVA) weitere Losungsproben zur Untersuchung an das Senckenberg-Institut eingeschickt. Bis Ergebnisse hierzu vorliegen, können mehrere Wochen vergehen.

Die FVA hat die örtlichen Wildtierbeauftragten über den Sachverhalt informiert und um vermehrte Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Beobachtungen gebeten.

Weiterführende Informationen

Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und WolfHinweise für Nutztierhalterinnen und NutztierhalterAllgemeine Informationen zum Wolf

Zum Herunterladen

Handlungsleitfaden: Die Rückkehr des Wolfes [1/18; 1,6 MB]


Newsletter

Immer auf dem neuesten Stand