Kernenergie

Bericht „Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen aus Baden-Württemberg“ veröffentlicht

Castoren im Zwischenlager des Kernkraftwerks Neckarwestheim (Bild: © ENBW)

Umweltminister Franz Untersteller: „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, in Sachen Kernenergie Transparenz zu schaffen.“

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat heute (02.07.) den jährlichen Bericht „Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen aus Baden-Württemberg“ veröffentlicht. Er beschreibt die rechtlichen Rahmenbedingungen und benennt die Erzeuger von radioaktiven Abfällen im Land. Außerdem informiert er über die Behandlung und den Verbleib der Abfälle an den Standorten in Baden-Württemberg. Und beschreibt den aktuellen Stand der Endlagerung in Deutschland.

Sowohl beim Betrieb von Atomkraftwerken als auch beim Rückbau von kerntechnischen Anlagen, in geringerem Maße aber auch in der Forschung, in der gewerblichen Wirtschaft und in der Medizin fallen radioaktive Abfälle an, erläuterte Umweltminister Franz Untersteller in Stuttgart. „Der Bericht zeigt auf, wo die jeweiligen Abfälle anfallen, verarbeitet werden und anschließend hinkommen. Damit schaffen wir zusätzliche Transparenz in Sachen Kernenergie. Uns ist es als Atomaufsicht ein wichtiges Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger hier stets auf dem Laufenden zu halten.“

Zum Herunterladen

Bericht „Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen“ [05/20; 2,5 MB; nicht barrierefrei]