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Umwelt
  • 16.10.2017

Amtseinführung der neuen Präsidentin der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg

Umweltminister Franz Untersteller: „Mit Eva Bell an der Spitze wird die LUBW auch künftig einen wesentlichen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten können.“

Umweltminister Franz Untersteller hat heute (16.10.) in Karlsruhe Eva Bell in ihr Amt als neue Präsidentin der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg eingeführt. Die in Essen geborene 53-jährige Ernährungswissenschaftlerin folgt Margareta Barth nach, die die LUBW von 1997 bis Juni 2017 geleitet hatte.

„Die rechtlich unabhängige LUBW hat sich als hochkompetente und objektive Fachbehörde für Fragen des Umwelt- und Naturschutzes, des technischen Arbeitsschutzes, des Strahlenschutzes oder der Produktsicherheit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus einen Namen gemacht“, betonte Umweltminister Untersteller. Von ihrer umfassenden Expertise profitierten Ministerien, Regierungspräsidien, Landratsämter sowie die Städte und Gemeinden, aber auch die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg, so Untersteller. „Ich bin davon überzeugt, dass die LUBW unter Eva Bell ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen wird.“

Die neue LUBW-Präsidentin Eva Bell bedankte sich in ihrer Ansprache für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und betonte dabei die große Bedeutung detaillierter Umweltdaten: „Aktuelle und valide Informationen über den Zustand der Umwelt sind unerlässliche Grundlagen für umweltpolitische Maßnahmen und Entscheidungen.“ Mit landesweiten Messnetzen und Kartierungen schaffe die LUBW eine solide Datenbasis, um die Entwicklung der Umweltqualität in Baden-Württemberg zu bewerten. Für Bell sind die Aufarbeitung der Industrialisierung und der Einsatz für eine intakte Umwelt, für eine geschützte Natur und für eine nachhaltige Entwicklung wichtige gesellschaftliche Aufgaben. In den letzten Jahren sei viel erreicht worden, aber es zeichneten sich bereits neue Herausforderungen ab. In ihrer Ansprache nannte Bell als die drei Kernherausforderungen: Der Anteil Baden-Württembergs an der globalen Entwicklung, die Anpassung an den Klimawandel und die Digitalisierung. „Diese Megatrends bestimmen die Zukunft und die Aufgaben der LUBW.“

Die LUBW sei Teil des Risikomanagements der Landesregierung, das Kompetenzzentrum für Baden-Württemberg in Umweltfragen und ein erfolgskritischer Faktor für den Vollzug, sagte Eva Bell weiter. „Öffentliche Gelder sind bei der LUBW gut angelegt“, so Bell. Sie baue darauf, dass der geplante Stellenzuwachs in der Umweltverwaltung die LUBW für die Zukunftsaufgaben noch weiter stärke.

Eva Bell hat viele Jahre in den Verbraucherzentralen von Rheinland-Pfalz, Thüringen und Nordrhein-Westfalen gearbeitet, zuletzt als geschäftsführender Vorstand in Berlin. Von 2003 – 2012 war Eva Bell wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Internationale Erfahrung hat sie Anfang des Jahrtausends für die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit als Gutachterin in Chile und Bolivien gesammelt. Die studierte Ernährungswissenschaftlerin hat zusätzlich mit ihrem Zusatzstudium „Wirtschafts- und Arbeitsrecht“ eine fundierte Basis für ihren Werdegang gelegt. Eva Bell ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

Weitere Informationen

Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg


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