Abwasserbeseitigung

2,5 Millionen Euro für Erweiterung der Sammelkläranlage Abtsgmünd

Der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, hat am Dienstag den Gemeinden Abtsgmünd und Adelmannsfelden Zuwendungsbescheide des Landes in Höhe von insgesamt rund 2,5 Millionen Euro zur Erweiterung der Sammelkläranlage Abtsgmünd überreicht. „Ich freue mich sehr, dass das Land die Kommunen bei diesem interkommunalen Großprojekt unterstützen kann. Durch die Investition in die Abwasserbeseitigung wird ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität der Blinden Rot und im weiteren Verlauf auch des Kochers geleistet.“ Insgesamt würden im Land dieses Jahr Verbesserungen im Bereich der Abwasserbeseitigung mit rund 41 Millionen Euro unterstützt.

Bereits im Vorfeld wies Regierungspräsident Johannes Schmalzl darauf hin, dass der Einsatz von Fördermitteln für den Ausbau von Abwasseranlagen eine Erfolgsgeschichte sei: „Allein im Regierungsbezirk Stuttgart sind für dieses Jahr 15,6 Millionen Euro Fördermittel für kommunale Abwassermaßnahmen bereitgestellt worden. Damit konnten an vielen Stellen die Reinigungsleistung von Kläranlagen verbessert und der Zusammenschluss beziehungsweise Anschluss zu zentralen Anlagen sowie der Ausbau von Regenwasserbehandlungsanlagen weiter umgesetzt werden.“

Das Gesamt-Vorhaben „Interkommunale Abwasserbeseitigung Abtsgmünd/Adelmannsfelden“ umfasst die Erweiterung der Kläranlage Abtsgmünd, die derzeit noch für 5.000 Einwohner ausgelegt ist und nach dem Ausbau für 13.000 Einwohner ausgelegt sein wird. Nach erfolgter Erweiterung können die Kläranlagen in Fischhaus, Pommertsweiler und Adelmannsfelden stillgelegt werden. Die Teilorte von Abtsgmünd und Adelmannsfelden werden dann über Pumpwerke und entsprechende Druckleitungen an die zentrale Kläranlage in Abtsgmünd angeschlossen. Das gesamte Projekt wird rund 7,6 Millionen Euro kosten.

Kamera beim Filmdreh
  • Pressekontakt

Ansprechpartner für Medienvertreter

Sie sind Medienvertreterin oder Medienvertreter und haben eine Anfrage? Die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft steht Ihnen gerne zur Verfügung.