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Bioökonomie
  • 04.10.2017

2. Bioökonomietagung im Schloss Hohenheim

Ministerialdirektor Helmfried Meinel: „Unsere bisherige Wirtschaftsweise sprengt die Kapazitäten unseres Planeten. Wir brauchen daher einen Plan B, einen Plan für Bioökonomie.“

Der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, hat heute (04.10.) im Schloss Hohenheim die besonderen Chancen der Bioökonomie für Baden-Württemberg betont: „Die Landesregierung möchte den Weg in ein nachhaltigeres, ressourcenschonenderes und treibhausgas-neutrales Wirtschaftssystem gehen. Hierzu sind weitreichende Innovationen auf Basis der Biowissenschaften und der Biotechnik mit ihren biologischen Prozessen und biobasierten Verfahren notwendig“, sagte Meinel im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur 2. Bioökonomietagung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

„Innovation und Anpassung an den Wandel prägen seit jeher die Wirtschaftskraft in Baden-Württemberg“, so Helmfried Meinel. „Erfindungen, die uns helfen, unsere Ziele im Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz zu erreichen, können zu einem ökologisch verträglichen Wirtschaftswachstum im Land führen.“ Die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Entwicklung einer Landesstrategie für eine nachhaltige Bioökonomie werde Arbeitsplätze in einem globalen Wachstumsmarkt sowohl im ländlichen Raum als auch in der Industrie erhalten und schaffen, zeigte sich der Amtschef des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft überzeugt. „Aufgrund der Bedeutung der Bioökonomie für Klima, Nachhaltigkeit und die zukünftige Wirtschaftsweise im Land fördert das Umweltministerium Kurzstudien hierzu mit insgesamt 450.000 Euro“, betonte Meinel.

Ergänzende Informationen

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) haben sich die für eine „Landesstrategie für eine nachhaltige Bioökonomie“ anstehenden Arbeiten aufgeteilt: Die „Bioökonomie für den ländlichen Raum“ entwickelt das MLR, die „Bioökonomie in industriellen und urbanen Räumen“ entwickelt das Umweltministerium. Ziel ist es, die Strategie im Jahr 2019 zu verabschieden.

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