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Energieeffizienz
  • 19.11.2015

Tagung zur Nutzung von Abwasserwärme

Umweltminister Franz Untersteller: „Heißes Abwasser aus der Dusche, dem Geschirrspüler oder dem Kochtopf lässt sich prima wieder zum Heizen und zum Kühlen nutzen.“

Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller hat heute (19.11.) in Stuttgart die Fachtagung „Nutzung von Abwasserwärme“ eröffnet. „Die Energie, die mit dem heißen Abwasser in der Kanalisation verschwindet, steht uns zuverlässig das ganze Jahr über zur Verfügung. Wenn wir diese achtlos abgeleitete Wärme mittels moderner Wärmepumpen künftig besser nutzen, könnten wir hiermit rund ein Zehntel aller Gebäude im Land umweltfreundlich beheizen und kühlen“, betonte der Minister.

Das Thema führe zu Unrecht ein Nischendasein, sagte Untersteller vor rund 150 Fachleuten weiter. Ausgereifte technische Lösungen ermöglichten es, Abwasserwärme zum Heizen und zum Kühlen wiederzuverwenden. „Abwasser stellt quasi eine erneuerbare Energiequelle dar, die sich in bestehenden Gebäuden ebenso wie im Neubau oder in ganzen Quartieren nutzen lässt.“

Im Hinblick auf die Ende des Monats beginnende Weltklimakonferenz in Paris betonte Untersteller, dass insbesondere die Kommunen hiermit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten könnten. „Sie verfügen über das Kanalnetz, sie kennen die Wärmepotenziale, sie sind Bauträger großer Einzelbauprojekte und sie können als kommunale Wohnbaugesellschaft ihren Einfluss geltend machen.“ Konzeptionen von Kreisen, Städten und Gemeinden zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser bezuschusse die Landesregierung daher mit 50 Prozent der anfallenden Kosten.

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Abwasserwärmenutzung


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