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EU-Donauraumstrategie
  • 08.09.2014

Bioenergie-Partnerschaft mit Serbien

  • Bioenergiepartnerschaft BW und Serbien

    Quelle: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Umweltminister Franz Untersteller: „Die Zusammenarbeit mit Serbien bringt das Thema ‚Erneuerbare Energien im Donauraum‘ konkret voran und eröffnet Unternehmen in Baden-Württemberg neue Chancen auf dem südosteuropäischen Markt.“

Morgen (09.09.) findet in Stuttgart die Auftaktveranstaltung der „Bioenergie-Partnerschaft“ zwischen Baden-Württemberg und Serbien statt, welche im Rahmen der EU-Donauraumstrategie vereinbart wurde. Teilnehmen werden neben Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller eine hochrangige serbische Delegation unter Leitung der serbischen Landwirtschafts- und Umweltministerin, Frau Prof. Dr. Snežana Bogosavljević-Bošković, und Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Franz Untersteller: „Bei der Bioenergie-Partnerschaft geht es um den Austausch auf politischer Ebene und in der Wissenschaft sowie um ganz praktische Zusammenarbeit vor Ort zwischen einzelnen Unternehmen. Seitens der Politik wollen wir für die günstigen Rahmenbedingungen sorgen und den europaweit nötigen und gewollten Ausbau der Bioenergien voranbringen.“

Ziel der Veranstaltung ist es, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenzubringen, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in einer deutsch-serbischen Bioenergie-Partnerschaft auszuloten. Dabei soll über gesetzliche Rahmenbedingungen gesprochen werden. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll gefördert und konkrete Projekte sollen entwickelt werden.

Am 10. Oktober 2014 werden die Aktivitäten auf einer eintägigen Forumsveranstaltung zur deutsch-serbischen Bioenergie-Partnerschaft im Rahmen des 14. Internationalen Fachkongresses für Holzenergie auf der Messe für Erneuerbare Energien in Augsburg fortgesetzt. Hier sollen das Projekt vorgestellt und weitere Kooperationspartner geworben werden.

„Im Rahmen einer Bioenergie-Partnerschaft können Synergien mit europapolitischen, umwelt- sowie wirtschaftspolitischen Interessen des Landes Baden-Württemberg identifiziert und genutzt werden“, sagte Minister Untersteller weiter. Unternehmen sowie Marktteilnehmer der deutschen Bioenergiebranche seien zwar bei der Weiterentwicklung von Bioenergie-Technologien und regionalen Energiekonzepten international führend. Dennoch seien sie auf dem serbischen und südost-europäischen Markt bisher kaum präsent.

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