EU-Förderprogramm EFRE

EFRE-Förderperiode 2014 – 2020

Logos zum EFRE-Förderprogramm des Umweltministeriums 2014 bis 2020

In der Förderperiode 2014 – 2020 gibt die Strategie „Europa 2020“ den Rahmen für die inhaltliche Ausgestaltung der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds – darunter auch der EFRE – vor. Das Land Baden-Württemberg konzentriert sich in seinem Operationellen Programm mit dem Titel „Innovation und Energiewende“ (genehmigt am 16.10.2014) auf zwei Prioritäten:

  • Prioritätsachse A: Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation
  • Prioritätsachse B: Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO2- Emissionen in allen Branchen der Wirtschaft

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (UM) richtet seine Förderprogramme an den beiden Prioritätsachsen aus. Für die aktuelle Förderperiode stehen dem UM insgesamt 47,2 Mio. Euro aus EFRE-Mitteln für die Förderung von Projekten zur Verfügung. Die EFRE-Mittel können durch Mittel aus dem Landeshaushalt Baden-Württemberg ergänzt werden.

Prioritätsachse A: Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation

Im Rahmen dieser Prioritätsachse fördert das Ministerium gezielt den Wissenstransfer, insbesondere im Bereich Umwelttechnologie, um die Ressourceneffizienz zu verbessern. Um unabhängiger vom Phosphorimport zu werden, sollen Anlagen zur Phosphor-Rückgewinnung entwickelt werden. Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zur Anwendungsreife zu bringen.

Prioritätsachse B: Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO2-Emissionen in allen Branchen der Wirtschaft

Zur Ausschöpfung der Energieeffizienzpotenziale von Unternehmen, fördert das UM den Aufbau regionaler und lokaler Kompetenzstellen im landesweiten „Netzwerk Energieeffizienz". Ziel ist es, den Unternehmen mithilfe von Kompetenzstellen einen verbesserten Zugang zu Energieberatung zu ermöglichen sowie die Vernetzung von Unternehmen und anderen Akteuren untereinander zu unterstützen.

Außerdem fördert das Ministerium mit dem Programm „Klimaschutz mit System" die Senkung der CO2-Emissionen in Kommunen mit übergreifenden klimapolitischen Strategien oder auf der Grundlage von regionalen Entwicklungskonzepten. Gefördert werden Maßnahmen des Klimaschutzes, die auf vorhandenen Klimaschutzprojekten oder der Teilnahme am „European Energy Award” basieren.

Die Verantwortung für die Richtlinien „Phosphor-Rückgewinnung”, „Klimaschutz mit System” und „Regionale Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz” liegt beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Übergeordnete Gesamtverantwortung

Übergeordnete Gesamtverantwortung für die Umsetzung des Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung (IWB) – Teil EFRE in Baden-Württemberg 2014 – 2020” liegt bei der Verwaltungsbehörde:

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart
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Internet: www.efre-bw.de

Ansprechpartnerin im Umweltministerium

Friederike Lanfermann
Telefon: 0711 126-2745
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