EU-Donauraumstrategie

Ziele und Schwerpunkte

Ziele

Die EU-Donauraumstrategie (EUSDR) soll den Wohlstand im Donauraum erhöhen, die Umsetzung europäischer Rechtsvorschriften in den beteiligten Staaten fördern und auf diesem Wege auch die Beitrittskandidaten näher an eine EU-Mitgliedschaft heranführen. Sie soll insbesondere helfen, die Ziele der Strategie Europa 2020 zu verwirklichen, mit der nach dem Ostseeraum die zweite Makroregion in Europa geschaffen werden soll.

Schwerpunkte

Die EUSDR besteht aus den vier Schwerpunktbereichen „Anbindung des Donauraums", „ Umweltschutz im Donauraum", „ Aufbau von Wohlstand im Donauraum" und „Stärkung des Donauraums". Baden-Württemberg koordiniert den Schwerpunktbereich „ Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen" gemeinsam mit Kroatien. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft beteiligt sich deshalb an der Arbeitsgruppe Umwelttechnologien und Energieeffizienz.

Hintergrund

Die EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) wurde am 24. Juni 2011 vom Europäischen Rat verabschiedet. Die Strategie umfasst das gesamte Donaubecken mit insgesamt 14 Staaten: den neun EU-Mitgliedern, Deutschland (nur Baden-Württemberg und Bayern), Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Bulgarien, Rumänien und Kroatien, den EU-Beitrittskandidaten Montenegro und Serbien, dem sog. potenziellen Beitrittskandidaten Bosnien-Herzegowina sowie der Ukraine (nur die Regionen an der Donau) und der Republik Moldau.