Vorbildfunktion der öffentlichen Hand

Klimaneutrale Landesverwaltung

Gebäude mit Solarfassade

Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, die Landesverwaltung bis zum Jahr 2040 weitgehend klimaneutral zu organisieren. Diese Vorbildfunktion der öffentlichen Hand wurde im Klimaschutzgesetz (§ 7 Abs. 2) festgehalten. Im April 2014 hat das Umweltministerium ein Konzept zur klimaneutralen Landesverwaltung einschließlich einer CO2-Startbilanz vorgelegt. Es stellt die Ausgangslage der wesentlichen Treibhausgas-Emissionen der Landesverwaltung vor und beschreibt die zur Minderung der Emissionen bereits eingeleiteten wie auch noch zu ergreifenden Maßnahmen.

Das Konzept wurde von der Firma FutureCamp aus München unter konzeptioneller Begleitung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft, des Innenministeriums, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur und des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft erarbeitet. Einen Gesamtbericht zum Stand der Umsetzung des Konzepts erhält der Landtag alle drei Jahre. Den ersten Zwischenbericht zu Umfang und Art der Treibhausgasemissionen und Ansätzen zu einer weiteren Minderung hat das Umweltministerium  im Mai 2017 vorgelegt. Der Bericht wurde dem Landtag zur Diskussion und Bewertung übergeben.

Mit dem Konzept einer klimaneutralen Landesverwaltung und dessen Umsetzung leistet die Landesregierung einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Sie wird ihrer Vorbildfunktion – insbesondere gegenüber Gemeinden und Gemeindeverbänden und anderen öffentlichen und nichtöffentlichen Einrichtungen wie auch gegenüber Bürgerinnen und Bürgern – gerecht.