Klimawandel weltweit

Rund um den Globus

Das Klima wandelt sich weltweit

  • Morteratsch Gletscher

    Quelle: @Thomas Andri/Fotolia.com

Unser Klima wandelt sich. Auf der Erde wird es immer wärmer. Die weltweite Durchschnittstemperatur ist von 1880 bis 2012 um circa 0,85 °C angestiegen.

Um den drohenden Klimawandel zu untersuchen und den Stand der wissenschaftlichen Forschung für politische Entscheidungsträger zusammenzufassen, riefen die Vereinten Nationen und die Welt-Meteorologie-Organisation bereits 1988 den Weltklimarat (IPCC) ins Leben. Die Ergebnisse des IPCC werden regelmäßig in Berichten veröffentlicht. In den Jahren 2013 und 2014 veröffentlichte der IPCC den Fünften Sachstandsbericht.

Der fünfte IPCC-Bericht stellt die Erwärmung des Klimasystems eindeutig fest: 

  • Atmosphäre und Ozeane haben sich erwärmt,
  • Schnee- und Eismengen sind zurückgegangen und
  • der Meeresspiegel ist angestiegen.

Der menschliche Einfluss auf das Klimasystem wird klar dargestellt: Seit der Industrialisierung haben die weltweiten Treibhausgasemissionen zugenommen. Durch die Verbrennung die fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas ist der Anteil von CO2 in der Atmosphäre stark angestiegen. Vor der Industrialisierung lag der Anteil von CO2 in der Atmosphäre konstant bei etwa 280 ppm (parts per million), heute liegt dieser Wert bei knapp 400 ppm. Die Konzentration von CO2, Methan und Lachgas in der Atmosphäre ist so hoch wie nie in den letzen 800.000 Jahren. Der IPCC geht davon aus, dass im schlechtesten Fall der Anstieg der mittleren globalen Erdoberflächentemperatur bis zum Jahr 2100 bis zu 5,4 °C betragen könnte.


Weitere Informationen

Anpassung an den Klimawandel

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Internationaler Klimaschutz

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Externe Links

Themenpark Umwelt

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Deutsche Koordinierungsstelle des IPCC

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Sachstandsberichte des IPCC

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