Verfahren

Wie lief die Beko am IEKK ab?

Ablauf der BEKO am IEKK

Online-Beteiligung

Vom 17. Dezember 2012 bis 1. Februar 2013 konnten alle Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs die 110 Maßnahmen des Entwurfs des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts (IEKK) einzeln auf einer eigens für die Beko angelegten Internetseite kommentieren und bewerten. Die Bewertungen der Maßnahmen und die Kommentare wurden veröffentlicht. Sie finden sie sortiert nach den jeweiligen Sektoren in den Ergebnissen.

Zur Bewertung der Klimaschutzmaßnahmen fanden von Januar bis März 2013 zwölf Runde Tische mit je zwei Sitzungen statt. Die Teilnehmer kommentierten und diskutierten in den moderierten Sitzungen die vorgeschlagenen Maßnahmen. Außerdem nahmen sie Modifikationen und Veränderungen vor. Ziel war es, Empfehlungen für die Landesregierung zu erarbeiten. Die Prüfung war gründlich, transparent und öffentlich. Alle Prüfungsergebnisse sind veröffentlicht.

Bürgertische

Jeweils bis zu 25 Bürgerinnen und Bürger aus Baden- Württemberg bewerteten die Maßnahmen zu den Themenbereichen:

  1. Stromversorgung
  2. Private Haushalte (2x)
  3. Verkehr

Das Meinungsforschungsinstitut TNS-Emnid wählte die Teilnehmer zufällig und chancengleich per Telefon aus. Zusätzlich konnten Sie sich für einen weiteren, sektorenübergreifenden Bürgertisch bewerben.

Verbändetische

Jeweils bis zu 25 Vertreter von Verbänden und Interessengruppen aus Baden-Württemberg bewerteten die Maßnahmen zu den Themenbereichen:

  1. Stromversorgung
  2. Private Haushalte
  3. Industrie
  4. Verkehr
  5. Gewerbe, Handel, Dienstleistungen
  6. Land- und Forstwirtschaft, Landnutzung
  7. Öffentliche Hand

Da das Themenspektrum etwas weiter gefächert ist, finden mehr Verbände- als Bürgertische statt. Denn auch Fragen zur industriellen Energieversorgung wurden mit aufgenommen. 

Reflexionssitzungen

Rund zwei Wochen nach den letzten Sitzungen der Bürger- und Verbändetische waren Reflexionssitzungen vorgesehen. Ziel war es zu prüfen, inwieweit es möglich ist, die Ergebnisse der Bürgertische und die Ergebnisse der Verbändetische gemeinsam abzuwägen und auf dieser Basis zu einer gemeinsamen Empfehlung an die Landesregierung zu kommen. An den Reflexionssitzungen nahmen jeweils ein bis zwei Vertreter der jeweiligen Bürger- und Verbändetische teil. Sie wurden von den Teilnehmenden der Tische gewählt. Die Reflexionssitzungen wurden von erfahrenen Moderatorinnen oder Moderatoren geleitet.