Vorhaben in Baden-Württemberg

SuedLink

Entsprechend der Gesetzesänderungen vom Dezember 2015 wird der SuedLink (Bundesbedarfsplan-Vorhaben Nr. 3) als Erdkabel realisiert. Denn das Gesetz zur Änderung von Bestimmungen des Rechts des Energieleitungsbaus (EnLBRÄndG) schreibt vor, dass beim Ausbau von Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungen (HGÜ) – wie der SuedLink-Trasse – vorrangig Erdkabel verwendet werden müssen. Dadurch wird die Akzeptanz bei den Bürgern vor Ort erhöht. Die Inbetriebnahme des SuedLinks ist für 2025 geplant.

In der Grafik ist das von den beteiligten Übertragungsnetzbetreibern TenneT und TransnetBW im September 2016 vorgeschlagene Trassenkorridorsegmentnetz (TKS-Netz) dargestellt. Ende April 2017 haben die Vorhabenträger für den baden-württembergischen Teilabschnitt der geplanten Trasse den Antrag auf Bundesfachplanung gestellt und einen Vorschlagskorridor benannt.

Bevölkerung, Kommunen, Verbände und andere Akteuren wurden bereits frühzeitig in die Planungen miteinbezogen. Noch vor dem offiziellen Beteiligungsverfahren der Bundesfachplanung startete das Umweltministerium Baden-Württemberg ein eigenes Dialogverfahren zum SuedLink.