Kapazitätsentwicklung in Süddeutschland bis 2025

Kurzstudie

Kapazitätsentwicklung in Süddeutschland bis 2025 unter Berücksichtigung der Situation in Deutschland und den europäischen Nachbarstaaten

Die 2014 veröffentlichte  „Kurzstudie zur Kapazitätsentwicklung in Süddeutschland bis 2025“ untersucht die Versorgungssicherheit bei wachsender Bedeutung der erneuerbaren Energien. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es frühestens 2018, spätestens jedoch 2021 nicht nur im Süden der Republik, sondern in ganz Deutschland zu temporären Versorgungslücken kommen könnte. Sie belegt, dass sich die Politik dringend mit der künftigen Struktur des Strommarkts befassen muss. Das Gutachten wurde im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und vom Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart erstellt.

Szenarien der Versorgungssicherheit in Deutschland und Süddeutschland (Aktualisierung der Kurzstudie)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) haben die „Kurzstudie zur Kapazitätsentwicklung in Süddeutschland bis 2025 unter Berücksichtigung der Situation in Deutschland und den europäischen Nachbarstaaten“ von Oktober 2014 im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums aktualisiert. Die Simulationsuntersuchung zeigt, dass dem Strommarkt in Deutschland ab 2020 Leistungslücken drohen, die den Einsatz von teuren Kapazitätsreserven erfordern. Mittelfristig sind dann höhere Stromkosten wahrscheinlich.

Wegen der von der Bundesregierung vorgesehenen Kapazitätsreserve und der Sicherheitsbereitschaft sei generell nicht mit Problemen bei der Stromversorgung zu rechnen. Allerdings zeichne sich ab, dass die auch in Form älterer Kohlekraftwerke zum Einsatz kommen werden.


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