Leitstern Energieeffizienz – Wettbewerb 2018

Preisträger

Der erste Landesbeamte aus dem Landkreis Göppingen, Jochen Heinz (3. v. l.), freute sich zusammen mit seinem Team über den ersten Platz und nahm den Preis aus den Händen von Ministerialdirektor Helmfried Meinel (5. v. l.) entgegen. Göppingen gewann bereits 2014 den Leitstern Energieeffizienz.
Der erste Landesbeamte aus dem Landkreis Göppingen, Jochen Heinz (3. v. l.), freute sich zusammen mit seinem Team über den ersten Platz und nahm den Preis aus den Händen von Ministerialdirektor Helmfried Meinel (5. v. l.) entgegen. Göppingen gewann bereits 2014 den Leitstern Energieeffizienz.
(v. l.): Die erste Landesbeamtin aus Ravensburg, Eva-Maria Meschenmoser (l.), nahm auch 2018 wieder einen Preis von Ministerialdirektor Helmfried Meinel entgegen: den Leitstern für das zweitbeste Gesamtergebnis.
Die erste Landesbeamtin aus Ravensburg, Eva-Maria Meschenmoser (l.), nahm auch 2018 wieder einen Preis von Ministerialdirektor Helmfried Meinel entgegen: den Leitstern für das zweitbeste Gesamtergebnis.
Ministerialdirektor Helmfried Meinel (r.) gratulierte dem Landkreis Rottweil zu Platz 3 und überreichte Hermann Kopp (Erster Landesbeamter) den Preis. Rottweil machte gegenüber 2016 einen deutlichen Sprung nach vorne – von Platz 9 auf Platz 3.
Ministerialdirektor Helmfried Meinel (r.) gratulierte dem Landkreis Rottweil zu Platz 3 und überreichte Hermann Kopp (Erster Landesbeamter) den Preis. Rottweil machte gegenüber 2016 einen deutlichen Sprung nach vorne – von Platz 9 auf Platz 3.
Der Sonderpreis „Messbare Erfolge“ geht dieses Jahr erneut an den Kreis Schwäbisch Hall. Heinz Kastenholz (l.), Leiter der regionalen Energieagentur, nahm den Sonderpreis von Ministerialdirektor Helmfried Meinel entgegen.
Der Sonderpreis „Messbare Erfolge“ geht dieses Jahr erneut an den Kreis Schwäbisch Hall. Heinz Kastenholz (l.), Leiter der regionalen Energieagentur, nahm den Sonderpreis von Ministerialdirektor Helmfried Meinel entgegen.
Der Hohenlohekreis konnte im Vergleich zu 2016 sein Ergebnis am deutlichsten steigern. Hierfür überreichte Ministerialdirektor Helmfried Meinel (3. v. l.) den Vertretern des Hohenlohekreis den Sonderpreis „Bester Aufsteiger“: (v. l.) Simone Götz (Abfallwirtschaft Hohenlohekreis) und Dr. Wolfgang Eißen (Dezernent für Ländlichen Raum).
Der Hohenlohekreis konnte im Vergleich zu 2016 sein Ergebnis am deutlichsten steigern. Hierfür überreichte Ministerialdirektor Helmfried Meinel (3. v. l.) den Vertretern des Hohenlohekreis den Sonderpreis „Bester Aufsteiger“: (v. l.) Simone Götz (Abfallwirtschaft Hohenlohekreis) und Dr. Wolfgang Eißen (Dezernent für Ländlichen Raum).
Der Sonderpreis „Innovative Effizienzmaßnahmen im Wärmebereich“ ging an die Stadt Karlsruhe. Bürgermeister Klaus Stapf (4. v. l.) freute sich zusammen mit seinem Team über den Preis, den ihm Ministerialdirektor Helmfried Meinel übergab.
Der Sonderpreis „Innovative Effizienzmaßnahmen im Wärmebereich“ ging an die Stadt Karlsruhe. Bürgermeister Klaus Stapf (4. v. l.) freute sich zusammen mit seinem Team über den Preis, den ihm Ministerialdirektor Helmfried Meinel übergab.
Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner (2. v. l.) und Sabine Lachenicht (Leiterin des Umweltamts) freuen sich über den Sonderpreis in der Kategorie „Kooperative kreisübergreifende Maßnahmen“, den Ministerialdirektor Helmfried Meinel überbrachte.
Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner (2. v. l.) und Sabine Lachenicht (Leiterin des Umweltamts) freuen sich über den Sonderpreis in der Kategorie „Kooperative kreisübergreifende Maßnahmen“, den Ministerialdirektor Helmfried Meinel überbrachte.
Ministerialdirektor Helmfried Meinel (5. v. l.) überreichte Dr. Joachim Bley, Dezernent für Umwelt, Technik und Bauen, und seinem Team aus dem Landkreis Calw den Sonderpreis „Maßnahmen zur Förderung von nachhaltigem Tourismus“.
Ministerialdirektor Helmfried Meinel (5. v. l.) überreichte Dr. Joachim Bley, Dezernent für Umwelt, Technik und Bauen, und seinem Team aus dem Landkreis Calw den Sonderpreis „Maßnahmen zur Förderung von nachhaltigem Tourismus“.

1. Platz – Göppingen

Der Sieger des ersten Leitsterns im Jahr 2014 setzt sich – nach einem erfolgreichen dritten Platz im Jahr 2016 – in diesem Jahr wieder an die Spitze. Bei den Input-Indikatoren „Anstrengungen und Aktivitäten“ erzielt der Landkreis mit dem 3. Rang erneut ein sehr gutes Ergebnis und verbessert sich in diesem Bereich sogar noch weiter. In dieser Indikatorengruppe ist insbesondere das kreiseigene Klimaschutzkonzept hervorzuheben und das damit verbundene Monitoring. Ein Klimaschutzbeirat mit unterschiedlichsten Akteuren ist in das Monitoring eingebunden.

Auch bei den Effizienzzielen, dem Energiemanagement und der Energieagentur erzielt Göppingen ein gutes bis sehr gutes Ergebnis. Bei den messbaren Erfolgen liegt Göppingen überwiegend im Mittelfeld.

Positiv fällt auf, dass die kreiseigenen Gebäude beim Wärmebedarf und Stromverbrauch im Vergleich relativ gut abschneiden. Des Weiteren nehmen die Unternehmen im Kreis Göppingen vergleichsweise viele Förderprogramme in Anspruch. So wird bereits jetzt eine recht große Anzahl an Effizienzprojekten realisiert.

2. Platz – Ravensburg

Der Sieger und Neueinsteiger des letzten Wettbewerbs 2016 erzielt beim diesjährigen Leitstern erneut einen sehr guten zweiten Platz. Das erfolgreiche Abschneiden des Landkreises ist in großem Maße auf die guten Ergebnisse in der Indikatorengruppe „Messbare Erfolge“ zurückzuführen. Hier erreicht er erneut den 3. Platz. Ravensburg besitzt im Vergleich zu den übrigen Kreisen relativ energieeffiziente Liegenschaften. Die Bürgerinnen und Bürger sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen zeigen rege Sanierungstätigkeit.

Zudem konnte Ravensburg die Fahrleistung im ÖPNV je Einwohner in den letzten Jahren von allen teilnehmenden Kreisen am meisten steigern. Aber auch die Industrie weist gute Erfolge bei der Effizienzsteigerung in den vergangenen Jahren auf. Beim politischen Engagement erreicht Ravensburg erneut eine Platzierung in den Top Ten. Hier sind insbesondere die Konzepte in den Bereichen Wärme, Strom und Verkehr hervorzuheben.

3. Platz – Rottweil

Der Landkreis Rottweil ist ein Leitstern-Teilnehmer der ersten Stunde und damit einer von 12 Kreisen, die von Anfang an dabei sind. Gleichzeitig arbeitete sich Rottweil mit jedem Wettbewerb weiter an die Spitze vor. Nach einem guten 9. Platz im Jahr 2016 erzielt der Kreis in diesem Jahr den 3. Platz und liegt nur relativ knapp hinter den beiden Spitzenreitern. Das gute Abschneiden ist auf zunehmende Aktivitäten und messbare Erfolge zurückzuführen.

Die positive Entwicklung bei der Indikatorgruppe „Anstrengungen und Aktivitäten“ wurde unter anderem durch das nun beschlossene integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept erzielt. Bei der Wahrnehmung der Vorbildfunktion legt der Landkreis ebenfalls etwas zu. Die Indikatoren zu den messbaren Erfolgen zeigen, dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Rottweil sehr aktiv sind. Diese nehmen das bestehende Beratungsangebot umfassend in Anspruch und führen letztlich auch Effizienzmaßnahmen durch.

Die Sonderpreise