Photovoltaik

Kosten und Fördermöglichkeiten

Die Kosten netzgekoppelter Solarstromanlagen sinken mit zunehmender Anlagengröße durch Einsparungen bei Planung, Materialeinkauf und Bau. Für eine fertig installierte Anlage mit einer Leistung von 5 Kilowatt (kW) müssen Sie etwa 7.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer ausgeben (Stand 2017).

Da Sie Strom aus Ihrer netzgekoppelten Solarstrom-Anlage verkaufen, sind Sie „unternehmerisch“ tätig – und Ihr Finanzamt erstattet Ihnen in der Regel die Mehrwertsteuer zurück. Im Gegenzug müssen Sie die Einspeisevergütung als Einkünfte angeben. Wer kein eigenes Dach für die Stromproduktion zur Verfügung hat, kann auch als Anteilsnehmer einer Gemeinschaftsanlage zum Solarstrom-Produzenten werden, zum Beispiel bei einer Energiegenossenschaft.

Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung für Solarstrom erfolgt auf der gesetzlichen Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Für Dachflächenanlagen ergeben sich zum Beispiel folgende Vergütungssätze (Stand November 2017/feste Einspeisevergütung):

  • Anlagen bis 10 kW: 12,20 Cent/Kilowattstunde (kWh)
  • Anlagen bis 40 kW: 11,87 Cent/kWh
  • Anlagen bis 100 kW: 10,61 Cent/kWh

Die Degression (Absenkung der Vergütung) wird an das Marktwachstum angepasst. Die monatliche Degression liegt derzeit bei 0 Prozent, je nach Zubau kann die Degression künftig höher oder niedriger liegen. Die aktuellen Vergütungssätze für alle Leistungsklassen bis 750 kW finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur.