Bund- und Landesförderung

Fördermöglichkeiten

Euromünzen, Geldscheine und Taschenrechner

Die Einführung von Energiemanagement wird von Bund und Land mit bis zu 50 Prozent bezuschusst. Förderfähig sind Kosten für

  • neutrale Beratung und Begleitung
  • Beschaffung und Installation erforderlicher Messeinrichtungen und Verbrauchszähler
  • Beschaffung und Implementierung einschlägiger Energiemanagement-Software
  • Zertifizierung nach DIN EN ISO 50.001

Klimaschutz-Plus: Land fördert Energiemanagement von Kommunen, Kirchen und Vereinen

Seit 2016 unterstützt das Umweltministerium Baden-Württemberg in seinem seit langem bewährten Förderprogramm Klimaschutz-Plus das kommunale Energiemanagement. Analog der Bundesförderung für Unternehmen können Kommunen, Vereine, Kirchen und Gesundheitseinrichtungen Landeszuschüsse erhalten. Die Antragstellung muss vor Beginn der Maßnahme erfolgen.

Gefördert werden:

  • Beratung und Begleitung zur Einführung eines Energiemanagements: 50 Prozent des Tagessatzes des externen Beraters, maximal 400 Euro pro Arbeitstag, für mindestens fünf, höchstens zwölf Arbeitstage pro Jahr für längstens drei Jahre; die Beratertage können gegebenenfalls flexibel auf die Jahre aufgeteilt werden
  • Beschaffung von Verbrauchszählern und Messeinrichtungen inklusive Einbau und Aufschaltung: 50 Prozent der Ausgaben, maximal 5.000 Euro
  • Beschaffung und Installation von Energiemanagement-Software: 50 Prozent der Ausgaben, maximal 5.000 Euro, Lizenzlösungen gemeinsam mit anderen Kommunen sind möglich
  • Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001: 50 Prozent der Ausgaben, maximal 3.000 Euro
     

Antragsberechtigt sind:

  • Städte, Gemeinden, Stadt- und Landkreise sowie Zweckverbände
  • Kirchengemeinden, Seelsorgeeinheiten, kirchliche Einrichtungen
  • eingetragene gemeinnützige Vereine im Sinne §§ 52 bis 55 der Abgabenordnung
  • Träger von Krankenhäusern nach § 4 des Landeskrankenhausgesetzes Baden-Württemberg, Rehabilitationseinrichtungen mit Versorgungsvertrag nach §§ 111, 111c SGB V oder § 21 SGB IX, Heimen nach § 1 des Heimgesetzes sowie Studentenwohnheimen, (auch wenn sie die KMU-Kriterien nicht erfüllen) 

Bundesförderprogramm für Energiemanagementsysteme von Unternehmen

Unternehmen können eine vergleichbare Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen. Antragsberechtigt sind grundsätzlich alle Unternehmen (rechtlich selbstständige Einheiten mit wirtschaftlicher Betätigung) mit Sitz oder Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland.