Weniger Energie verbrauchen

Energiespartipps

Energie sparen und Heizung zurückdrehen
Die Raumtemperatur um 1 Grad zu senken, spart im Handumdrehen bis zu 6 Prozent der Heizenergie. Klingt wenig, ist aber viel. Mit Thermostat-Ventilen können Sie die Raumwärme angemessen reduzieren. Senken Sie die Heiztemperatur außerdem nachts und bei längerer Abwesenheit ab.
Frau stellt Waschmaschine an
Normale Buntwäsche wird auch bei geringeren Temperaturen sauber. Wer seine Wäsche 3-mal pro Woche statt mit 40 bei 30 Grad wäscht, spart bis zu 40 Prozent Strom. Beladen Sie die Waschmaschine möglichst voll.
Hand eines Mannes unter Wasserstrahl
Duschen verbraucht nur rund ein Drittel so viel Warmwasser wie Baden. Weitere Tipps: Drehen Sie beim Haare waschen und Einseifen die Dusche aus. Nutzen Sie einen Wasserspar-Duschkopf.
Elektrische Wäschetrockner sind Strom-Großverbraucher. Gut dran ist, wer seine Wäsche kostenlos draußen oder im ungeheizten Trockenraum auf der Leine trocknen lassen kann. Wer einen Wäschetrockner braucht, sollte auf den Energieverbrauch achten.
Offener Kühlschrank mit Gemüse gefüllt
Im Kühlschrank reicht in der Regel eine Temperatur von 7 Grad (Stufe 1 bis 2). Gegenüber einer Temperatureinstellung von 5 Grad spart man bis zu 15 Prozent Strom. Öffnen Sie Türen nur kurz und stellen Sie keine warmen Lebensmittel hinein. Tipp zur Aufstellung: Kühlschrank nicht in der Nähe von Wärmequellen wie Heizkörper oder Herd platzieren oder direkter Sonneneinstrahlung aussetzen.
rote Pfanne mit Tomaten und Pilzen auf einem Herd
Einfache Tipps beim Kochen helfen auch hier Energie zu sparen: Topf oder Pfanne sollte nicht kleiner als die Herdplatte sein und mit einem Deckel geschlossen sein. Mit Dampfkochtöpfen sparen Sie bis zu 60 Prozent Energie.
Wasserkocher
Ein Wasserkocher verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Energie als ein Elektroherd.
Energielabel helfen beim Kauf von energieeffizienten Elektro- und Haushaltsgeräten
Sie suchen eine energieeffiziente Waschmaschine oder einen energieeffizienten Kühlschrank? Dabei helfen Ihnen die Energielabel der Europäischen Union. Die mehrstufige Skala des Energielabels zeigt in Stufen von rot bis grün den Energie- und Ressourcenverbrauch von Elektro- und Haushaltsgeräten an. Somit können Kunden europaweit Produkte vergleichen.
Steckdosenleiste mit Schalter
Nutzen Sie Steckdosenleisten mit Schalter oder funkgesteuerte Steckdosen. Denn viele elektronische Geräte lassen sich oft nicht vollständig ausschalten und verschwenden so im Stand-by-Betrieb unnötig Strom.
Auch bei der Beleuchtung können Sie viel Energie und Geld sparen mit Energiesparlampen und Leuchtdioden (LED). Energiesparlampen verbrauchen rund 80 Prozent und LED 98 Prozent weniger Strom als die früher ünlichen Glühlampen. Energiesparlampen leuchten 8–bis 12 Mal so lang, Leuchtdioden sogar noch länger.
Eine Frau sitzt vor offenem Paket und hält eine Jeans in der Hand
Auf das Konto einer Waren-Rücksendung gehen 370 g Treibhausgasemissionen. Daher: Online nur das bestellen, was man auch behalten möchte.
Baum mit grünem Stecker
Konventioneller Strom verursacht sehr viel Kohlendioxid. Der Wechsel zu Ökostrom spart pro Jahr rund 700 kg Treibhausgasemissionen.
Sparen Sie Treibhausgasemissionen und steigen Sie auf den öffentlichen Nahverkehr um. Bei kurzen Strecken ist zu Fuß gehen am effektivsten – vor allem in der Stadt.
Emissionsfreien Mobilität: Kleines Auto aus Gras
Eine sparsame Fahrweise und ein gut gewartetes Auto spart bis zu 25 Prozent Sprit. Nach dem Anfahren sollte man schnell hochschalten. Auch durch Fahrgemeinschaften kann man etwas für das Klima tun.
Energieausweis für Wohngebäude
Eine energetische Sanierung Ihres Eigenheims lohnt sich auf lange Sicht und steigert den Wert Ihres Eigenheims. Erneuern Sie beispielsweise Ihre alte Heizungspumpe und nutzen Sie erneuerbare Energien für Ihre Wärmeversorgung (Heizung und Warmwasser). Ersetzen Sie alte Fenster durch Wärmeschutzverglasung und dämmen Sie die Rollladenkästen. Isolieren Sie Außenwände, Dach, Dachboden und Kellerdecke.

Die Politik setzt den Rahmen für eine erfolgreiche Energie- und Klimapolitik. Darüber hinaus muss es aber gelingen, die Menschen für den Klimaschutz zu gewinnen. Jeder Einzelne kann durch sein Verhalten, sein Tun und Lassen, im Lebensalltag seine persönliche CO2-Bilanz verbessern und einen Beitrag zur Verminderung der Treibhausgasemissionen leisten. So bestehen in nahezu allen Lebensbereichen weiterhin große Potenziale Energie einzusparen und effizienter einzusetzen.

Zuhause spart es sich am leichtesten

Manchmal ist es nur ein einziger Schalter, den Sie umlegen müssen, um viel weniger Strom zu verbrauchen. In der Küche wird täglich sehr viel Energie benötigt. Nahrungsmittel müssen gekühlt, erwärmt und zubereitet werden. Mit geringem Aufwand können Sie aber eine ganze Menge Energie einsparen. Selbst am Arbeitsplatz können Sie Stromkosten minimieren, ohne dass Ihnen dadurch Nachteile entstehen. Auch an ihrem Konsum- und Mobilitätsverhalten können Sie einiges ändern.

Heizen und Warmwasserbereitung verursachen den größten Anteil am Energiebedarf eines Haushaltes. Hier findet sich viel Einsparpotential. Mehr dazu finden Sie unter Energieeffizienz von Gebäuden und bei Zukunft Altbau.

Im interaktiven Energiewende-Haus verstecken sich weitere zahlreiche nützliche Tipps, die in vielen Fällen nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen. Gehen Sie jetzt auf digitale Schnitzeljagd – wer auf die richtigen Gegenstände klickt, wird fündig. Auf gehts zur virtuellen Haus-Tour!

Fussabdruck aus Gras mit CO2-Symbol

CO2-Rechner

Haben Sie 10 Minuten Zeit? Dann machen Sie mit und erstellen Sie Ihre persönliche CO2-Bilanz im CO2-Rechner der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW). Finden Sie heraus, wo und mit welchen Mitteln Emissionen eingespart werden können! Sie können Ihr Ergebnis speichern, Ihre CO2-Bilanz für unterschiedliche Jahre vergleichen und so verfolgen, ob Sie Ihre selbst gesteckten Ziele erreichen.

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Beratungsstellen

Sollten Sie Fragen zum Thema Energiesparen haben, wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige regionale Energieagentur. Informationen zu den regionalen Energieagenturen finden Sie unter www.kea-bw.de.

Für Bürgerinnen und Bürger steht darüber hinaus für Fragen zur energetischen Gebäudesanierung das kostenfreie Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter der Telefonnummer 08000 123-333 zur Verfügung (www.zukunftaltbau.de).

Die Verbraucherzentrale bietet in Baden-Württemberg in Kooperation mit vielen regionalen Energieagenturen Energieberatung bei Ihnen zu Hause an. Eine telefonische Anmeldung ist notwendig. Über den Link www.vz-bawue.de im Unterpunkt „Beratungsstellen“ sind die Orte aufgeführt.