Strategie

Landeskonzept Abwärme Baden-Württemberg

Industriearbeiter in einer Giesserei

Als Grundlage für das „Landeskonzept Abwärme Baden-Württemberg“, das momentan noch erstellt wird, untersuchte ein Forschungskonsortium im Auftrag des Umweltministeriums die Möglichkeiten und Potenziale der Abwärmenutzung in baden-württembergischen Unternehmen. Das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM), das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (FhG-ISI), die Becker Büttner Held Consulting AG (BBHC) und das Öko-Institut analysierten die Abwärmepotenziale und ermittelten technische, wirtschaftliche und rechtliche Faktoren, um diese Potenziale optimal zu nutzen.

Der Fokus dieser Studie liegt auf konkreten Maßnahmen, um den Anteil der ungenutzten industriellen Abwärme zukünftig deutlich zu reduzieren. Die Vorschläge decken das gesamte Spektrum Fordern – Fördern – Informieren ab. Unter anderem soll ein Kompetenzzentrum Abwärme eingerichtet, die Möglichkeiten im Vollzug bei bestehenden Richtlinien konsequenter genutzt sowie Hemmnisse und Risiken bei vertraglichen Aspekten abgebaut werden.

Ob es gelingt, die Abwärme zu einem relevanten Energieträger zu entwickeln, untersucht ein parallel dazu aufgelegtes Monitoring. Dazu werden im Frühjahr 2020 Unternehmen der Branchen mit Abwärmepotenzial befragt und ausgewertet, wie Förderprogramme in den letzten drei Jahren genutzt wurden.